Israelische Luftangriffe in Gaza töteten am Sonntag mindestens 11 Menschen, so lokale Behörden, während andernorts das Internationale Olympische Komitee (IOC) Kritik für den Verkauf eines T-Shirts zum Gedenken an die Olympischen Spiele 1936 in Berlin, die während der Nazi-Ära stattfanden, einstecken musste. Diese Ereignisse ereigneten sich an einem Tag, der sowohl von Gewalt als auch von Kontroversen geprägt war, wobei auch Berichte über Unruhen in Israel und einen Banküberfall in Deutschland auftauchten.
In Gaza erfolgten die Luftangriffe, zu denen auch eine Explosion in einem Zeltlager für vertriebene Familien gehörte, Berichten zufolge als Reaktion auf Verstöße gegen die Waffenruhe durch die Hamas, so die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF). Seit Oktober gilt eine fragile Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas, doch seitdem wurden nach Angaben des von der Hamas geführten Gesundheitsministeriums in Gaza mehr als 570 Palästinenser getötet.
Unterdessen sah sich das IOC in Deutschland mit Gegenwind konfrontiert, weil es ein "Natural 1936 Berlin Games Olympic Heritage T-Shirt" in seinem Online-Shop für 39 Euro verkaufte. Das T-Shirt, das inzwischen ausverkauft ist, zog Kritik wegen seiner Verbindung zu den "Nazi-Spielen" auf sich, wobei das deutsche Medium Der Tagesspiegel betonte, dass die Käufer offenbar von dem Design angezogen wurden.
Ebenfalls am Sonntag wurden in Bnei Brak, einer ultraorthodoxen israelischen Stadt, zwei weibliche IDF-Soldatinnen aus Unruhen gerettet. Benjamin Netanjahu verurteilte eine "extreme Minderheit" nach dem Vorfall, bei dem Tausende von ultraorthodoxen Männern die Soldatinnen und Polizisten angriffen. Mindestens 22 Personen wurden verhaftet, und die Behörden berichteten, dass Demonstranten Polizeimotorräder in Brand setzten und ein Polizeifahrzeug umkippten.
In anderen Nachrichten wurde eine Bank in Stuhr, Nordwestdeutschland, überfallen. Die Täter brachen in den Keller einer Volksbank-Filiale ein und stahlen aus Kundenschließfächern. Die Behörden suchen nach Informationen über drei Personen, die am Freitag in blauen Overalls von der Bank weggegangen sein sollen.
In einer separaten Entwicklung teilte eine Überlebende des Menschenhändlerrings von Jeffrey Epstein ihre Erfahrungen mit und erklärte, dass ihre Anwerber "lachten", als sie sexuell missbraucht wurde. Die Frau, die von Kapstadt auf Epsteins Privatinsel und -ranch verschleppt wurde, beschrieb die psychologische Bindung, die die Opfer jahrelang gefangen hielt, und erklärte: "Unsichtbare Ketten ist eine gute Umschreibung, es war, als wäre ich unsichtbar gefesselt", so Sky News.
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