ByteDance drosselt KI-Video-App nach Disney-Drohung, Bettenfirma zieht "Swift Home"-Markenanmeldung zurück
London, UK - In einer Woche mit bedeutenden Entwicklungen für Großunternehmen hat sich der chinesische Technologiegigant ByteDance bereit erklärt, sein KI-Tool zur Videoerstellung, Seedance, nach einer rechtlichen Drohung von Disney und Beschwerden anderer Unterhaltungsunternehmen einzuschränken. Unterdessen hat die Bettenfirma Cathay Home ihren Antrag auf die Marke "Swift Home" nach einem Einspruch von Popstar Taylor Swift zurückgezogen. Diese Ereignisse, zusammen mit Bedenken hinsichtlich der Datennutzung bei der Lloyds Banking Group und potenziellen Verkaufsplänen bei Brewdog, unterstreichen die dynamische Natur von Geschäft und geistigen Eigentumsrechten.
Die Entscheidung von ByteDance, Seedance einzuschränken, erfolgte, nachdem Disney ein Unterlassungsschreiben geschickt hatte, in dem dem Unternehmen Urheberrechtsverletzung vorgeworfen wurde. Laut BBC Technology und BBC Business hat die KI-App, die für ihre realistischen Videos an Popularität gewonnen hat, Hollywood-Studios alarmiert. Videos, die mit der neuesten Version von Seedance erstellt wurden, haben sich in den letzten Tagen online verbreitet.
In einer separaten Entwicklung zog Cathay Home, das Unternehmen hinter der "Swift Home"-Markenanmeldung für Bettwaren, seinen Antrag zurück, nachdem das Team von Taylor Swift beim US-Patentamt Einspruch eingelegt hatte. Ein Vertreter von Cathay Home sagte der BBC, die Entscheidung sei getroffen worden, weil die umstrittene Marke für das Unternehmen nicht "essenziell" sei. Swifts Team argumentierte, dass Ähnlichkeiten zwischen den markenrechtlich geschützten Designs der Sängerin und der Marke des Unternehmens Verbraucher irreführen könnten.
Darüber hinaus sieht sich die Lloyds Banking Group mit Kritik an der Verwendung von Mitarbeiterdaten in Gehaltsverhandlungen konfrontiert. Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Charlie Nunn, räumte Bedenken hinsichtlich der Praxis ein und erklärte: "Wir haben definitiv zugehört." Laut BBC Business wurde die Bank dafür kritisiert, die Ausgabegewohnheiten der Mitarbeiter mit der breiten Öffentlichkeit zu vergleichen, um ihre finanzielle Belastbarkeit während der Lebenshaltungskostenkrise zu beurteilen.
Schließlich äußern Brewdog-Mitarbeiter Bedenken hinsichtlich potenzieller Verkaufspläne. Die Gewerkschaft Unite berichtete, dass die Mitarbeiter "sehr besorgt" um ihre Zukunft seien. Finanzexperten von AlixPartners wurden hinzugezogen, um neue Investoren zu gewinnen, ein Schritt, der dazu führen könnte, dass das Unternehmen mit Sitz in Aberdeenshire aufgespalten wird. Laut BBC Business erhielten die Mitarbeiter nur eine einzige E-Mail vom Senior Management, wobei einige über die potenziellen Verkaufspläne über die Presse erfuhren. Brewdog bezeichnete die Entscheidung in einer E-Mail an die Mitarbeiter, die von BBC Scotland News eingesehen wurde, als einen "normalen und umsichtigen Schritt".
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