LONDON - In einer Woche bedeutender Entwicklungen kündigte Premierminister Sir Keir Starmer Pläne zur Verschärfung der Vorschriften für künstliche Intelligenz an, während Royal Mail mit Lieferverzögerungen zu kämpfen hat und mehrere Unternehmen mit Herausforderungen im Zusammenhang mit Marken und Datennutzung konfrontiert waren. Diese Geschichten, zusammen mit anderen Wirtschaftsnachrichten, dominierten die Schlagzeilen.
Starmers Zusage, so BBC Technology, konzentriert sich auf das Schließen von Schlupflöchern in Gesetzen zum Schutz von Kindern im Internet. Der Premierminister erklärte, die Regierung werde sich mit KI-Chatbots befassen, ähnlich wie bei ihrer Reaktion auf X (ehemals Twitter) in Bezug auf seinen KI-Assistenten Grok. Die Vorschläge der Regierung umfassen Maßnahmen, die von Tech-Giganten verlangen, Daten auf dem Telefon eines Kindes zu sichern, falls es stirbt.
Unterdessen sieht sich Royal Mail wegen Lieferverzögerungen kritischen Fragen ausgesetzt. BBC Business berichtete, dass Postangestellte behaupteten, Briefe würden wochenlang unzugestellt liegen, da Pakete priorisiert würden. Mitarbeiter verschiedener Zustellungsstellen berichteten täglich über verpasste Touren, da sie über ihre Kapazitäten hinaus beansprucht wurden. Die Postgewerkschaft beschrieb Royal Mail als "ein Unternehmen in der Krise". Hunderte von Menschen haben sich an BBC Your Voice gewandt, um ihren Frust über verzögerte Post zum Ausdruck zu bringen und verpasste Arzttermine als eine Folge zu nennen.
In anderen Wirtschaftsnachrichten räumte der Vorstandsvorsitzende der Lloyds Banking Group, Charlie Nunn, Bedenken hinsichtlich der Verwendung von Mitarbeiterdaten bei Gehaltsverhandlungen ein. BBC Business berichtete, dass die Bank kritisiert wurde, weil sie die Ausgabegewohnheiten der Mitarbeiter mit der breiten Öffentlichkeit verglich, um ihr finanzielles Wohlergehen während der Lebenshaltungskostenkrise zu beurteilen. Nunn erklärte: "Wir haben definitiv zugehört" nach der Kritik.
ByteDance, der chinesische Technologiegigant, sah sich ebenfalls Herausforderungen gegenüber. Nach rechtlichen Drohungen von Disney und Beschwerden anderer Unterhaltungsriesen verpflichtete sich ByteDance, sein KI-Tool zur Videoerstellung, Seedance, einzuschränken. Laut BBC Business schickte Disney ein Unterlassungsschreiben, in dem der Plattform Urheberrechtsverletzung vorgeworfen wurde. Videos, die mit Seedance erstellt wurden, hatten sich online verbreitet und bei Hollywood-Studios Besorgnis ausgelöst.
Schließlich zog ein Bettenunternehmen seinen Markenantrag für "Swift Home" nach einem Einspruch von Popstar Taylor Swift zurück. BBC Business berichtete, dass Cathay Home, das Unternehmen hinter dem Angebot, beschloss, den Antrag zurückzuziehen, da die umstrittene Marke nicht "für sein Geschäft unerlässlich" sei. Swifts Team argumentierte, dass Ähnlichkeiten zwischen den markenrechtlich geschützten Designs der Sängerin und der Marke des Unternehmens Verbraucher irreführen könnten.
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