Bedenken sind hinsichtlich der Datenintegrität in mehreren in Nature veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten aufgetreten, was zu redaktionellen Bedenken und Korrekturen führte. Diese Probleme betreffen potenziell duplizierte oder unzuverlässige Abbildungen in Studien zur Krebsforschung und unterstreichen die Bedeutung der Datenverifizierung in wissenschaftlichen Veröffentlichungen.
Laut Nature News wurden zwei redaktionelle Bedenken bezüglich der Arbeiten geäußert. Eines betrifft eine Studie zur transkriptionsunabhängigen ARF-Regulation bei onkogenem Stress-vermittelten p53-Reaktionen, bei der die Redakteure feststellten, dass Western-Blot-Banden in mehreren Abbildungen sehr ähnlich aussahen. Den Autoren lagen die Originaldaten zur Überprüfung der Abbildungen nicht mehr vor, und die Leser wurden angewiesen, die Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren. Die Autoren, vertreten durch Wei Gu, widersprachen der Äußerung der Bedenken. Ein weiteres Bedenken wurde für eine Arbeit über die Deacetylierung von p53 und ihre Auswirkungen auf Zellwachstum und Apoptose geäußert, bei der ähnliche Bedenken hinsichtlich der Western-Blot-Banden geäußert wurden. Auch hier waren die Originaldaten zur Überprüfung nicht verfügbar, und die Leser wurden gewarnt. Wei Gu, im Namen der Autoren, widersprach ebenfalls dieser Äußerung der Bedenken.
In einer separaten Korrektur berichtete Nature News, dass ein Mikrograf in einer Studie über die genomische Landschaft der Reaktion auf EGFR-Blockade bei kolorektalem Krebs während der Abbildungserstellung versehentlich dupliziert wurde. Das Bild, das die Phospho-ERK-Werte in einem von einem Patienten abgeleiteten Xenotransplantat mit MAP2K1-Mutation zeigen sollte, wurde versehentlich mit einem Bild aus einer anderen Abbildung überlagert. Eine korrigierte Version der Abbildung wurde als Ergänzung zur Verfügung gestellt.
Diese Probleme unterstreichen die entscheidende Rolle der Datenintegrität in der wissenschaftlichen Forschung. Die Unfähigkeit, Originaldaten zu verifizieren, wie in den Fällen der p53- und ARF-Studien, wirft Fragen nach der Zuverlässigkeit der veröffentlichten Ergebnisse auf. Die versehentliche Duplizierung eines Bildes, obwohl es sich um eine andere Art von Fehler handelt, unterstreicht ebenfalls die Notwendigkeit akribischer Detailgenauigkeit bei der Erstellung wissenschaftlicher Abbildungen.
Obwohl sich diese Probleme auf bestimmte Studien beziehen, treten sie in einem breiteren Kontext des wissenschaftlichen Fortschritts auf. Wie von Time berichtet, wird erwartet, dass die Langlebigkeitswirtschaft bis 2030 einen Wert von 27 Billionen US-Dollar haben wird, mit erheblichen Investitionen in Anti-Aging-Forschung und Biotechnologie. Staats- und Regierungschefs, darunter Wladimir Putin und Xi Jinping, haben die Möglichkeit einer Verlängerung der menschlichen Lebensspanne durch Biotechnologie diskutiert.
In anderen Nachrichten berichtete Vox über die rasante Expansion des GLP-1-Arzneimittelmarktes, wobei sich die Nutzer seit 2024 mehr als verdoppelt haben. Obwohl diese Medikamente relativ neu sind und die Langzeitwirkungen noch untersucht werden, ist die Nachfrage danach hoch.
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