Brewdog-Mitarbeiter äußern Bedenken hinsichtlich des potenziellen Verkaufs des Craft-Beer-Giganten, während die Lloyds Banking Group wegen der Verwendung von Mitarbeiterdaten in Gehaltsverhandlungen unter die Lupe genommen wird und ByteDance seine KI-Video-App nach einer rechtlichen Drohung von Disney einschränkt. Diese Entwicklungen, zusammen mit staatlichen Maßnahmen in Bezug auf soziale Medien und der Debatte um Werbung für Arzneimittel, beleuchten eine Reihe aktueller Geschäfts- und Technologiefragen.
Laut der Gewerkschaft Unite sind Brewdog-Mitarbeiter "sehr besorgt" über ihre Zukunft, nachdem sie erfahren haben, dass das Unternehmen verkauft werden könnte. Finanzexperten von AlixPartners wurden hinzugezogen, um neue Investoren zu gewinnen, ein Schritt, der dazu führen könnte, dass das Unternehmen mit Sitz in Aberdeenshire aufgespalten wird. Mitarbeiter erhielten Berichten zufolge nur eine einzige E-Mail vom Senior Management, wobei einige von dem potenziellen Verkauf durch Presseberichte erfuhren. Brewdog bezeichnete die Entscheidung in einer E-Mail an die Mitarbeiter, die BBC Scotland News vorlag, als einen "normalen und umsichtigen Schritt".
Unterdessen räumte der Vorstandsvorsitzende der Lloyds Banking Group, Charlie Nunn, Bedenken hinsichtlich der Verwendung von Mitarbeiterkontoinformationen in Gehaltsverhandlungen ein. Die Bank wurde dafür kritisiert, die Ausgabegewohnheiten der Mitarbeiter mit der breiten Öffentlichkeit zu vergleichen, um zu beurteilen, wie sie die Lebenshaltungskostenkrise bewältigten. Laut Archie Mitchell, einem Wirtschaftsreporter der BBC, erklärte Nunn: "Wir haben definitiv zugehört" nach der Kritik.
Im Technologiesektor versprach der chinesische Technologiegigant ByteDance, sein KI-Video-Tool Seedance einzuschränken, nachdem er ein Unterlassungsschreiben von Disney erhalten hatte. Disney warf ByteDance Urheberrechtsverletzung vor und verwies auf die Verbreitung realistischer Videos, die mit der App erstellt wurden.
Die Regierung ergreift auch Maßnahmen in Bezug auf soziale Medien. Sir Keir Starmer versprach, schneller zu reagieren, um Schlupflöcher in Gesetzen zu schließen, die zum Schutz von Kindern im Internet dienen, so Zoe Kleinman, Technologie-Redakteurin bei der BBC. Zu den Vorschlägen der Regierung gehören Maßnahmen, die von Technologiegiganten verlangen, alle Daten auf dem Telefon eines Kindes zu sichern, falls es stirbt.
Schließlich wird die Auswirkung von Werbung für Arzneimittel unter die Lupe genommen. Laut der New York Times wandte sich Tamar Abrams, 69, dem Diabetes-Medikament Ozempic zu, nachdem sie Fernsehwerbung gesehen hatte. Die Anzeigen, an die sie sich als fröhlich erinnerte, bewarben das Medikament und seine Vorteile zur Gewichtsabnahme.
AI Experts & Community
Be the first to comment