Die Kluft zwischen Ransomware-Bedrohungen und den Abwehrmaßnahmen zu deren Abwehr vergrößert sich, mit einer erheblichen Diskrepanz zwischen dem wahrgenommenen Bedrohungsniveau und der Vorbereitung, so ein aktueller Bericht. Während 63 % der Sicherheitsexperten Ransomware als hohe oder kritische Bedrohung einstufen, fühlen sich nur 30 % sehr gut vorbereitet, sich dagegen zu verteidigen, was eine 33-Punkte-Lücke schafft, wie VentureBeat berichtet. Diese wachsende Anfälligkeit wird durch die zunehmende Anzahl von Maschinenidentitäten innerhalb von Organisationen noch verstärkt, von denen viele privilegierten Zugriff haben, was sie zu Hauptzielen für Angreifer macht.
Der Ivantis 2026 State of Cybersecurity Report offenbarte die wachsende Vorbereitungslücke über alle Bedrohungskategorien hinweg. Der CyberArk 2025 Identity Security Landscape hob das Ausmaß des Problems hervor und stellte fest, dass es weltweit 82 Maschinenidentitäten für jede menschliche Identität in Organisationen gibt, wobei 42 % dieser Maschinenidentitäten privilegierten oder sensiblen Zugriff haben, so VentureBeat. Diese Situation wird zusätzlich dadurch erschwert, dass viele Ransomware-Playbooks keine Maschinen-Credentials berücksichtigen, ein kritischer Fehler, dessen sich Angreifer bewusst sind.
In verwandten Nachrichten sah sich eine Cybersicherheitsforscherin, Allison Nixon, Todesdrohungen von anonymen Personen ausgesetzt, die Online-Namen wie "Waifu" und "Judische" auf Telegram- und Discord-Kanälen verwendeten, wie MIT Technology Review berichtete. Diese Drohungen resultierten aus Nixons Arbeit als Chief Research Officer bei der Cyber-Ermittlungsfirma Unit 221B, wo sie Cyberkriminelle verfolgte und bei deren Festnahmen half.
Unterdessen entwickeln sich die Fortschritte in der Technologie weiter. Forscher erforschen neue Wege zur Bekämpfung dringender Probleme. Ein Wissenschaftler nutzt KI, um nach Antibiotika zu suchen und so die wachsende Bedrohung durch antimikrobielle Resistenzen anzugehen, die mit über 4 Millionen Todesfällen pro Jahr in Verbindung gebracht wird, eine Zahl, die bis 2050 auf über 8 Millionen ansteigen soll, so eine aktuelle Analyse, die in The Lancet veröffentlicht wurde, wie MIT Technology Review berichtete.
Darüber hinaus bieten Docker Sandboxes sichere Umgebungen für die Ausführung von KI-Agenten, wie z. B. einem leichten Claude-basierten WhatsApp-Assistenten, NanoClaw, wie Hacker News berichtete. Dies ermöglicht es Benutzern, KI-Tools auszuführen, ohne ihnen Zugriff auf ihr gesamtes System zu gewähren, und bietet eine Lösung für diejenigen, die sich Sorgen um die Sicherheit machen.
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