Die Auswirkungen von KI auf Wissenschaft und Unterhaltung machen Schlagzeilen, mit Fortschritten bei wissenschaftlichen Werkzeugen und Bedenken hinsichtlich Urheberrechtsverletzungen in der Filmindustrie. Gleichzeitig beendete Amazons Ring eine Partnerschaft mit einem Polizeiüberwachungsunternehmen nach öffentlicher Kritik, und zwei Nature-Publikationen sehen sich redaktionellen Bedenken hinsichtlich Forschungsdaten gegenüber.
Google DeepMind entwickelt laut Fortune hochmoderne KI-Wissenschaftswerkzeuge mit dem Ziel, wissenschaftliche Entdeckungen für Forscher weltweit zu beschleunigen. Der Fokus liegt auf der Ausweitung der Reichweite von KI, um globale Herausforderungen zu bewältigen, mit dem Ziel, das Potenzial der KI zur Förderung der Wissenschaft freizusetzen. Diese Initiative baut auf früheren Erfolgen auf, wie dem AlphaFold-KI-System, das die Herausforderung der Vorhersage von Proteinstrukturen löste.
Im Unterhaltungssektor sieht sich ByteDance, der Schöpfer von TikTok, Kritik für seinen neuen KI-Video-Generator Seedance 2.0 ausgesetzt. Das Tool, das derzeit nur in China verfügbar ist, ermöglicht es Benutzern, hochwertige KI-Videos aus Texteingaben zu generieren. Hollywood-Organisationen, darunter die Motion Picture Association, haben das Tool verurteilt und Urheberrechtsverletzungen und die unbefugte Verwendung der Abbilder von Schauspielern vorgeworfen. "Mit der Einführung eines Dienstes, der ohne sinnvolle Schutzmaßnahmen gegen Verstöße arbeitet, missachtet ByteDance das etablierte Urheberrecht", so ein Artikel in Fortune.
Amazons Ring, der Hersteller von intelligenten Türklingeln, hat seine Partnerschaft mit Flock Safety, einem Polizeiüberwachungstechnologieunternehmen, beendet. Diese Entscheidung folgte auf eine öffentliche Kritik nach einer Super Bowl-Werbung, in der ein verlorener Hund durch ein Netzwerk von Kameras gefunden wurde. Obwohl die Werbung Flock nicht direkt betraf, löste die Ankündigung Ängste vor einer Überwachungsgesellschaft aus. Ring und Flock hatten zuvor geplant, Ring-Kamera-Besitzern zu ermöglichen, Videomaterial über eine Ring-Funktion namens Community Requests mit Strafverfolgungsbehörden zu teilen.
Im Bereich des wissenschaftlichen Publizierens hat Nature redaktionelle Bedenken für zwei Veröffentlichungen geäußert. Eine betrifft die Western-Blot-Banden in Abb. 1e, 3g und 4c eines Artikels über die ARF-Regulation bei onkogenem Stress-vermittelten p53-Reaktionen. Die Redakteure stellten fest, dass die ursprünglichen Daten nicht verifiziert werden konnten, da die Autoren sie nicht mehr besaßen. Die zweite Bedenkenerklärung bezieht sich auf einen Artikel über die Deacetylierung von p53 und ihre Auswirkungen auf Zellwachstum und Apoptose, insbesondere hinsichtlich der Ähnlichkeit der Banden in Abb. 3. Auch hier konnten die ursprünglichen Daten nicht verifiziert werden. In beiden Fällen wird den Lesern geraten, die Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren.
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