Bedenken hinsichtlich der Integrität von Forschungsergebnissen haben in mehreren Nature-Publikationen redaktionelle Hinweise auf Bedenken ausgelöst, die Studien zu Krebs und zellulären Prozessen betreffen. Diese Bedenken, die auf Problemen mit Bildduplizierungen und der Unfähigkeit, Originaldaten zu verifizieren, beruhen, haben die Redakteure dazu veranlasst, die Leser zu warnen, die Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren.
Ein Fall, der in einer Korrektur zu einer Nature-Publikation aus dem Jahr 2010 detailliert beschrieben wird, betrifft Bedenken hinsichtlich Western-Blot-Banden in Abbildungen, die sich auf die transkriptionsunabhängige ARF-Regulation bei onkogenem Stress-vermittelten p53-Reaktionen beziehen (Quelle 1). Insbesondere stellten die Redakteure Ähnlichkeiten zwischen Banden in Abb. 1e, 3g und 4c fest. Die Autoren, die nicht in der Lage waren, die Originaldaten zur Überprüfung bereitzustellen, widersprechen dem Hinweis auf Bedenken.
Ein weiterer redaktioneller Hinweis auf Bedenken wurde in Bezug auf eine Nature-Pubublikation aus dem Jahr 2000 geäußert, die sich auf die Deacetylierung von p53 und deren Auswirkungen auf Zellwachstum und Apoptose konzentrierte (Quelle 2). Die Redakteure hoben Ähnlichkeiten in Western-Blot-Banden für das gesamte p53 in Abb. 3 hervor, wobei die Autoren erneut nicht in der Lage waren, die Originaldaten zu verifizieren und den Bedenken widersprachen.
In einem separaten Vorfall erforderte ein Nature-Artikel aus dem Jahr 2015 über die genomische Landschaft der Reaktion auf EGFR-Blockade bei kolorektalem Krebs eine Korrektur (Quelle 3). Ein Mikrograf in Extended Data Fig. 8 wurde während der Abbildungserstellung versehentlich dupliziert. Das Bild, das die Phospho-ERK-Werte in einem von einem Patienten abgeleiteten Xenotransplantat mit MAP2K1-Mutation zeigen sollte, das einem MEK-Inhibitor ausgesetzt war, wurde versehentlich mit einem Bild aus einer anderen Abbildung überlagert. Eine korrigierte Version der Abbildung wurde inzwischen zur Verfügung gestellt.
Diese Fälle unterstreichen die Bedeutung der Datenintegrität in der wissenschaftlichen Forschung. Während die spezifischen Auswirkungen dieser Bedenken noch geprüft werden, dienen die redaktionellen Hinweise als Erinnerung an die Notwendigkeit einer rigorosen Datenvalidierung und Transparenz in der wissenschaftlichen Veröffentlichung. Die Unfähigkeit, Originaldaten zu verifizieren, wie in den ersten beiden Fällen zitiert, unterstreicht die Herausforderungen, die entstehen können, wenn ursprüngliche Forschungsmaterialien nicht mehr zugänglich sind.
AI Experts & Community
Be the first to comment