Zentralasien geht grün, KI innoviert, Energiespeicherung boomt
Zentralasien und die Mongolei erhielten 2025 erhebliche Investitionen von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), während die KI-Industrie neue Entwicklungen mit Partnerschaften und innovativer Forschung verzeichnete, so mehrere Berichte. Die EBWE investierte fast 2 Milliarden US-Dollar in 120 Projekte in der Region, wobei der Schwerpunkt auf erneuerbaren Energien, Infrastruktur sowie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) lag, wie Euronews berichtete. Gleichzeitig erlebte der KI-Sektor die Einführung neuer mehrsprachiger Modelle und das Aufkommen innovativer Forschungslabore.
Die Investition der EBWE stellte eines ihrer stärksten operativen Ergebnisse in Zentralasien und der Mongolei seit über einem Jahrzehnt dar, wobei 53 % der Investitionen in Projekte im Bereich erneuerbare Energien flossen, berichtete Euronews. Im Kreditbereich flossen 68 % der Kredite an private Unternehmen.
Im Bereich der künstlichen Intelligenz gab der indische IT-Gigant Infosys eine Partnerschaft mit Anthropic bekannt, um KI-Agenten für Unternehmen zu entwickeln, wie TechCrunch berichtete. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Claude-Modelle von Anthropic in die Topaz-KI-Plattform von Infosys zu integrieren, um agentenbasierte Systeme zu entwickeln, die in der Lage sind, komplexe Unternehmensabläufe in verschiedenen Branchen autonom zu verwalten. Diese Ankündigung erfolgte auf dem AI Impact Summit in Neu-Delhi, Indien.
Ebenfalls auf dem India AI Summit stellte Cohere eine neue Familie mehrsprachiger Modelle namens Tiny Aya vor, so TechCrunch. Diese Open-Weight-Modelle unterstützen über 70 Sprachen und können ohne Internetverbindung auf Alltagsgeräten betrieben werden. Das Basismodell enthält 3,35 Milliarden Parameter und unterstützt südasiatische Sprachen wie Bengali, Hindi, Punjabi, Urdu, Gujarati, Tamil, Telugu und Marathi. Cohere brachte auch TinyAya-Global auf den Markt, eine Version, die für eine breitere Sprachunterstützung optimiert wurde.
Unterdessen entstand ein neues KI-Labor namens Flapping Airplanes, das sich darauf konzentriert, datenärmere Wege zur Ausbildung von KI zu finden, berichtete TechCrunch. Das Labor, das von seinen Gründern angetrieben wird, sicherte sich eine Startfinanzierung in Höhe von 180 Millionen US-Dollar. "Wir wollen wirklich radikal andere Dinge ausprobieren", sagte einer der Mitbegründer.
In anderen Nachrichten berichtete Ars Technica über eine aktuelle Studie, die in Science veröffentlicht wurde und einen neuen Ansatz zur Speicherung von Solarenergie als Wärme für Monate detailliert beschreibt. Der Ansatz, der als molekulare solarthermische (MOST) Energiespeicherung bezeichnet wird, zielt darauf ab, Energie in den Bindungen eines Moleküls einzufangen, das später bei Bedarf Wärme freisetzen kann.
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