Genf, Schweiz - In Genf, Schweiz, begannen am Dienstag hochkarätige Gespräche, die sich auf das iranische Atomprogramm und Russlands anhaltende Invasion in der Ukraine konzentrierten, so mehrere Nachrichtenquellen. Sondergesandter Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, leiteten die amerikanischen Unterhändler in diesen Gesprächen. Unterdessen schickten die Demokraten in Washington ein Gegenangebot zu Einwanderungsreformen an die Republikaner, während der Stillstand des Ministeriums für Innere Sicherheit (DHS) andauerte.
Verhandlungen über das iranische Atomprogramm fanden im Schatten von Trumps Drohungen statt, wie CBS News berichtete. Der ehemalige Präsident hatte Berichten zufolge den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu gewarnt, dass die USA israelische Angriffe auf das iranische ballistische Raketenprogramm unterstützen würden, falls keine Einigung erzielt werden könne. Die von Oman vermittelten Gespräche stießen in Iran auf eine positive erste Reaktion, aber es gab keine unmittelbare Mitteilung der US-Delegation. Diese Gespräche folgten einem Treffen zwischen US-amerikanischen und iranischen Unterhändlern am Dienstag.
Die Gespräche über die Ukraine wurden in einem trilateralen Format geführt, an dem amerikanische, ukrainische und russische Vertreter teilnahmen. Dies waren die dritte Runde solcher Verhandlungen, nach zwei vorherigen Runden in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die die Teilnehmer als konstruktiv bezeichneten.
Gleichzeitig verhandelten Demokraten und Republikaner in Washington weiter über die Finanzierung des DHS. Die Finanzierung des Ministeriums, das die Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) und den Zoll- und Grenzschutz (CBP) beaufsichtigt, war am Samstag ausgelaufen. Die Demokraten strebten Reformen für ICE und CBP an, nachdem es im letzten Monat in Minneapolis zu zwei tödlichen Schießereien durch Bundesbeamte gekommen war. Ein Sprecher des Minderheitsführers im Senat, Chuck Schumer, bestätigte das späte Gegenangebot der Demokraten.
In anderen Nachrichten ehrte der ehemalige Präsident Trump den im Alter von 84 Jahren verstorbenen Rev. Jesse Jackson und nannte ihn eine "Naturkraft". Trump erklärte in einem Beitrag auf Truth Social, er kenne Jackson seit Jahren und habe die Rainbow PUSH Coalition, die von Jackson gegründete Bürgerrechtsorganisation, unterstützt. Trump schrieb: "Er war ein guter Mann, mit viel Persönlichkeit, Mut und 'Straßenkenntnis'."
Ebenfalls am Dienstag erschien Gisèle Pelicots Memoiren, in denen sie ihren Fall von Betäubung und Massenvergewaltigung schildert. Das Buch, das in 22 Sprachen erhältlich ist, soll Opfern sexuellen Missbrauchs Hoffnung und Unterstützung bieten. Pelicot erklärte laut ABC News: "Ich wollte, dass meine Geschichte anderen hilft."
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