Die Kluft zwischen Ransomware-Bedrohungen und den Abwehrmaßnahmen zu deren Abwehr vergrößert sich, mit einer erheblichen Diskrepanz zwischen dem wahrgenommenen Bedrohungsniveau und der Vorbereitung, so ein aktueller Bericht. Unterdessen machen auch das Vertrauen in künstliche Intelligenz und die Herausforderungen, mit denen Quantencomputer-Unternehmen konfrontiert sind, Schlagzeilen, ebenso wie die Komplexität der Einwanderungsbehörden und die inneren Abläufe von Big Tech.
Ein Ivantis State of Cybersecurity Report 2026 offenbarte eine wachsende "Vorbereitungslücke" in der Cybersicherheit, wobei Ransomware eine besonders große Herausforderung darstellt. Der Bericht wies darauf hin, dass 63 % der Sicherheitsexperten Ransomware als eine hohe oder kritische Bedrohung betrachten, aber nur 30 % sich sehr gut darauf vorbereitet fühlen, sich dagegen zu verteidigen, was zu einer 33-Punkte-Lücke führt, ein Anstieg gegenüber 29 Punkten im Vorjahr, so VentureBeat. Der Bericht hob auch hervor, dass das maßgebliche Playbook-Framework die gleichen blinden Flecken aufweist.
Das Problem wird durch die schiere Menge an Maschinenidentitäten innerhalb von Organisationen noch verschärft. CyberArks 2025 Identity Security Landscape berichtete von 82 Maschinenidentitäten für jeden menschlichen Mitarbeiter, wobei 42 % dieser Maschinenidentitäten privilegierten oder sensiblen Zugriff haben, so VentureBeat.
Im Bereich der künstlichen Intelligenz wird Vertrauen zu einem zentralen Anliegen. Eine aktuelle globale KPMG-Studie ergab, dass zwar zwei Drittel der Menschen regelmäßig KI nutzen, aber weniger als die Hälfte sagen, dass sie ihr vertrauen, so Fortune. Der Artikel merkte auch an, dass KI, wenn das Hauptziel darin besteht, Kosten zu senken und die Mitarbeiterzahl zu reduzieren, Kunden entfremden und Vertrauen zerstören kann.
Auch Quantencomputer-Unternehmen stehen vor Herausforderungen. Alle vier börsennotierten Unternehmen der Branche wurden in den letzten 14 Monaten von aktivistischen Investoren angegriffen, die ihre Aktien leerverkauften, so Fortune. D-Wave Quantum, IonQ, Rigetti Computing und Quantum Computing Inc. haben alle Marktkapitalisierungen in Milliardenhöhe, die nicht die bescheidenen Umsätze widerspiegeln, die durch ihre täglichen Geschäfte generiert werden. D-Wave-CEO Alan Baratz räumte ein, dass Short-Attacken eine Gefahr des Jobs sind.
Auch die Komplexität der Einwanderungsbehörden und die inneren Abläufe von Big Tech sind ans Licht gekommen. Als der Grenzbeauftragte Tom Homan Ende Januar in Minnesota eintraf, wollte er sich um die Probleme für Präsident Donald Trump kümmern, so Time. Einwanderungsbeamte hatten zwei Menschen erschossen, und Familien mieden Lebensmittelgeschäfte aufgrund weit verbreiteter Dokumentenkontrollen. Homan traf sich mit staatlichen und lokalen Beamten, um das zerstörte Vertrauen wiederherzustellen.
In einer separaten Geschichte berichtete Time über die inneren Abläufe von Big Tech. Im Jahr 2015 fragte Facebook-CEO Mark Zuckerberg auf dem Weg zur Generalversammlung der Vereinten Nationen seinen Redenschreiber nach der UNO. Laut seinem Redenschreiber Dex Hunter-Torricke schien Zuckerberg unklar über Schlüsselelemente der Weltordnung zu sein.
AI Experts & Community
Be the first to comment