Elf Personen wurden bei mehreren Angriffen auf mutmaßliche Drogenschmugglerboote im Ostpazifik und in der Karibik getötet, wie das US-Militär bekannt gab, während die Polizei in Rhode Island den Verdächtigen bei einer tödlichen Schießerei in einer Eissporthalle als Robert Dorgan identifizierte, der anscheinend durch einen selbst zugefügten Schuss starb. Darüber hinaus verstarb der Bürgerrechtler Jesse Jackson im Alter von 84 Jahren. Diese Ereignisse ereigneten sich vor dem Hintergrund einer Zunahme von Verschwundenen in Mexiko, wo über 130.000 Menschen als vermisst gelten, und historischer Konflikte in Lateinamerika.
Das US Southern Command berichtete, dass die elf Todesopfer der Angriffe auf die Drogenboote "männliche Narco-Terroristen" waren. Vier starben auf dem ersten Schiff im Ostpazifik, vier auf einem zweiten Schiff, ebenfalls im Ostpazifik, und drei auf einem dritten Schiff in der Karibik. Die Trump-Administration hatte seit September zuvor mehr als 40 tödliche Angriffe auf mutmaßliche Drogenboote in der Karibik und im Pazifik durchgeführt. Beamte gaben an, dass Geheimdienstinformationen bestätigten, dass die Schiffe "auf bekannten Narco-Schmuggelrouten unterwegs waren und an Narco-Schmuggeloperationen beteiligt waren".
In Rhode Island führten die Schießereien in der Dennis M Lynch Arena in Pawtucket zu zwei Toten und drei Verletzten. Die Polizei identifizierte Robert Dorgan, auch bekannt als Roberta und mit dem Nachnamen Esposito, als den Verdächtigen. Polizeichefin Tina Goncalves von Pawtucket wies darauf hin, dass der Vorfall "ein gezieltes Ereignis war, das möglicherweise ein Familienstreit war", machte aber keine Angaben zu den Opfern. Videomaterial zeigte, wie Schüsse abgefeuert wurden, während die Spieler auf dem Eis waren.
Der Tod von Jesse Jackson markierte das Ende einer Ära für die US-Bürgerrechtsbewegung. Jackson war eine Schlüsselfigur in den 1960er Jahren und war der erste Afroamerikaner, der vom Aktivismus in die Präsidentschaftspolitik der großen Parteien wechselte. Er wurde 1965 mit Rosa Parks fotografiert und stand am Tag vor Kings Ermordung auf dem Balkon eines Hotels in Memphis neben Martin Luther King Jr. 1971 gründete Jackson die Operation.
Unterdessen kämpft Mexiko mit einem Anstieg der Verschwundenen. Berichten zufolge gelten in Mexiko mehr als 130.000 Menschen als vermisst oder verschwunden, wobei die Zahl der Verschwundenen in den letzten zehn Jahren um 200 % gestiegen ist. Ein Beispiel ist der Fall von Ángel Montenegro, einem Bauarbeiter, der im August 2022 verschwand.
Die Ereignisse verdeutlichen die anhaltenden Kämpfe in der Region, einschließlich des historischen Kontexts der Konflikte in Lateinamerika. In den 1980er Jahren kam es zu Revolutionskriegen und von der CIA unterstützten Konflikten sowie zum Aufstieg der Drogenkartelle. Die Episode "Kriege" aus der Al Jazeera-Serie "Lateinamerika: Im Schatten der USA" beleuchtet die sandinistische Revolution in Nicaragua und die verdeckte Unterstützung der USA für die Contra-Rebellen. Die Serie untersucht auch die militärische Invasion der USA in Panama.
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