Stephen Colbert enthüllte, dass CBS sich geweigert hatte, sein Interview mit dem demokratischen texanischen Abgeordneten James Talarico, einem US-Senatskandidaten, auszustrahlen, und verwies dabei auf Bedenken hinsichtlich möglicher Auswirkungen durch die Federal Communications Commission (FCC). Colbert gab die Ankündigung in seiner Sendung bekannt und hob die Anweisung des Senders und die Auswirkungen auf die politische Berichterstattung hervor.
Laut Colbert kam die Entscheidung direkt von den Anwälten von CBS, die sich auf Richtlinien zu sich ändernden Rundfunkbestimmungen bezogen, die FCC-Vorsitzender Brendan Carr im Januar vorgelegt hatte. Colbert erklärte: "Uns wurde von den Anwälten unseres Senders unmissverständlich gesagt... dass wir ihn nicht in der Sendung haben durften." Er merkte weiter an, dass es ihm auch untersagt war, die Absage des Interviews zu erwähnen.
Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Debatte über Medienregulierung und deren Auswirkungen auf den politischen Diskurs, insbesondere in Bezug auf die Prüfung der "bona fide news"-Ausnahme durch die FCC, wie von Ars Technica berichtet. CBS und seine Muttergesellschaft wurden von TIME um eine Stellungnahme gebeten, hatten aber zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht geantwortet.
In anderen politischen Nachrichten deuteten mehrere Quellen, darunter NPR News, auf einen deutlichen Rückgang der Unterstützung für Donald Trump unter jungen Menschen während seiner zweiten Amtszeit hin. Umfragen zeigten einen starken Rückgang der Zustimmungswerte unter den Wählern der Generation Z, wobei die Ablehnungsraten seit Anfang 2025 deutlich gestiegen sind. Diese Verschiebung deutet auf eine mögliche Erosion einer Schlüsseldemografie hin, die Trump zuvor unterstützt hatte.
Daten des Pew Research Center zeigten, dass Trump bei der Präsidentschaftswahl 2024 39 % der Stimmenanteile unter den 18-29-Jährigen erhielt. Eine von EconomistYouGov vom 6. bis 9. Februar durchgeführte Umfrage ergab jedoch, dass Trumps Zustimmung bei der Generation Z auf den niedrigsten Stand seiner zweiten Amtszeit sank. Der Rückgang unter jungen Männern sei laut TIME besonders drastisch.
Unterdessen beschuldigte Hillary Clinton die Trump-Administration, eine Vertuschung im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Akten im Zusammenhang mit dem verstorbenen verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu betreiben. Clinton sagte der BBC in Berlin: "Was wir sehen, ist, denke ich, um es fair zu sagen, eine anhaltende Vertuschung durch die Trump-Administration." Sie kritisierte die Aussage von Generalstaatsanwältin Pam Bondi bei einer Anhörung des Justizausschusses des Repräsentantenhauses und bezeichnete sie als ausweichend und nicht auf die Sache eingehend.
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