Korrekturen und Entdeckungen: Von Psychedelika bis zu steinzeitlichen Bestattungen
In einem Wirbelwind wissenschaftlicher und rechtlicher Entwicklungen haben Forscher Fehler in einer veröffentlichten Studie über Psychedelika korrigiert, während Archäologen Licht auf steinzeitliche Familienstrukturen geworfen haben und Wissenschaftler einen magnetischen Kompass eines Bakteriums erklärt haben. Gleichzeitig stehen Social-Media-Unternehmen vor einem wegweisenden Prozess wegen des angeblichen Schadens, der jungen Nutzern zugefügt wurde.
Eine Korrektur wurde am 28. Januar 2026 in einem Nature-Artikel veröffentlicht, der sich mit dem Mechanismus befasst, durch den Psychedelika ihre Wirkung entfalten. Die Korrektur betraf mehrere typografische Fehler in der ursprünglichen Veröffentlichung, insbesondere in Bezug auf hochgestellte Zahlen und Beschreibungen in den Abbildungen des Artikels, so Nature News. Die ursprüngliche Studie konzentrierte sich auf die Rolle des 5-HT2A-Rezeptor-vermittelten Gi-Signalwegs.
Unterdessen enthüllte eine am 17. Februar 2026 auf Phys.org veröffentlichte Forschung Erkenntnisse über die steinzeitliche Familienorganisation, die auf der Analyse von Jäger- und Sammlergräbern basieren. Die von der Universität Uppsala durchgeführte Studie untersuchte Grabstätten und stellte fest, dass die Überreste eines jungen Mädchens mit einem Knochencluster gefunden wurden, das zu einem Verwandten dritten Grades gehörte. Ein weiteres Grab enthielt zwei Kinder, die keine Geschwister waren, was auf komplexe familiäre Beziehungen hindeutet.
Ebenfalls am 17. Februar 2026 berichtete Phys.org über eine Studie der Universität Basel, die erklärte, wie ein Bakterium das Erdmagnetfeld zur Orientierung nutzt. Mithilfe der Einzelzellmagnetometrie bestätigten Forscher die Ausrichtung des Bakteriums Magnetospirillum gryphiswaldense am Erdmagnetfeld. Der interne Kompass des Bakteriums besteht aus magnetischen Nanopartikeln.
In anderen Nachrichten stehen Social-Media-Unternehmen, darunter Meta, vor einem Prozess vor dem Los Angeles County Superior Court, wie TechCrunch berichtete. In dem Prozess wird diesen Unternehmen vorgeworfen, süchtig machende Produkte zu entwickeln, die jungen Nutzern schaden und zu Angstzuständen, Depressionen und anderen Problemen führen. Zu den vorgelegten Beweisen gehört eine interne Studie von Meta, Project MYST, die ergab, dass Kindersicherungen kaum Auswirkungen auf die zwanghafte Nutzung sozialer Medien durch Kinder hatten. Die Kläger behaupten, dass diese Plattformen Angstzustände, Depressionen und andere Probleme verursacht haben. Dieser Fall ist einer von mehreren wegweisenden Prozessen, die beeinflussen könnten, wie Social-Media-Unternehmen mit jungen Nutzern umgehen, und weitere regulatorische Maßnahmen auslösen könnten.
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