Das Champions-League-Spiel von Real Madrid gegen Benfica wurde nach Angaben von Sky News für 11 Minuten unterbrochen, nachdem Vinicius Junior einen rassistischen Ausruf eines Benfica-Spielers gemeldet hatte. Der Vorfall, der sich in Lissabon, Portugal, fünf Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit ereignete, sah, wie der brasilianische Stürmer den Schiedsrichter über die Beleidigung informierte, was zu einer vorübergehenden Spielunterbrechung führte.
Die Spielunterbrechung wurde von Sky News bestätigt, das berichtete, dass es sich um das Hinspiel der Champions League handelte. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich Rassismus im Profisport.
In anderen Nachrichten hat ein französisches Gericht einen Öltanker freigelassen, der verdächtigt wird, zur "Schattenflotte" Russlands zu gehören, nachdem sein Eigentümer eine Geldstrafe gezahlt hatte. Euronews berichtete, dass das Schiff namens Grinch am 22. Januar im Mittelmeer beschlagnahmt worden war, weil der Verdacht bestand, dass es gegen Sanktionen gegen Russland verstoßen hatte. Der Tanker, der von Murmansk im Norden Russlands ausgelaufen war, fuhr nach Angaben der französischen Behörden unter falscher Flagge der Komoren. Die vom Eigentümer des Schiffes gezahlte Geldstrafe belief sich laut Euronews auf "mehrere Millionen Euro".
Unterdessen enthüllte der Moderator von The Late Show, Stephen Colbert, dass CBS ihn daran gehindert hatte, ein Interview mit dem demokratischen Abgeordneten James Talarico aus Texas auszustrahlen. Laut Ars Technica erklärte Colbert, dass die Anwälte des Senders "uns unmissverständlich gesagt haben, dass wir ihn nicht in der Sendung haben dürfen". Der Grund für das Verbot, so Colbert, sei eine wahrgenommene Drohung der Federal Communications Commission (FCC), die Gleichbehandlungsregel für Late-Night- und Daytime-Talkshows durchzusetzen. Colbert erwähnte auch, dass ihm gesagt wurde, er dürfe die Tatsache, dass Talarico nicht in der Sendung war, nicht erwähnen.
In einem separaten Vorfall löste eine verbale Auseinandersetzung während eines Curling-Spiels bei den Olympischen Winterspielen Kontroversen aus. Wired berichtete, dass eine Debatte über kleinere Regeln zu einem Wortgefecht zwischen den dritten Werfern aus Kanada und Schweden eskalierte. Der kanadische Vize-Skip, Marc Kennedy, antwortete auf einen Betrugsvorwurf, indem er seinem Gegner zweimal sagte, er solle "sich verpissen", so Wired. Der Vorfall erregte schnell große Aufmerksamkeit in den sozialen Medien und in den Nachrichten.
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