Tricia McLaughlin, die stellvertretende Ministerin für Öffentlichkeitsarbeit des Ministeriums für Heimatschutz (DHS) und eine prominente Figur, die die Einwanderungspolitik der Trump-Administration verteidigte, verlässt ihren Posten, bestätigte das Ministerium am Dienstag. Gleichzeitig enthüllte der Komiker Stephen Colbert, dass CBS ihn daran gehindert hatte, ein Interview mit dem demokratischen texanischen Abgeordneten James Talarico auszustrahlen, angeblich aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Vorschriften der Federal Communications Commission (FCC). Diese Entwicklungen ereignen sich, während der ehemalige Präsident Donald Trump mit sich verändernden politischen Strömungen konfrontiert ist, insbesondere unter jungen Wählern.
McLaughlin, die das öffentliche Gesicht der Massenabschiebungspolitik der Trump-Administration wurde, verlässt die Behörde, so NPR News. Colbert, Moderator der "The Late Show" von CBS, erklärte in der Montagsausgabe, dass die CBS-Anwälte ihn direkt angewiesen hätten, das Interview mit Talarico, einem Kandidaten für den US-Senat, nicht auszustrahlen, wie von Time berichtet. Colbert merkte weiter an, dass ihm auch gesagt wurde, er dürfe die Absage des Interviews nicht erwähnen, was ihn dazu veranlasste, die Situation im Fernsehen anzusprechen.
Die Anweisung der CBS-Anwälte folgte den Richtlinien zu sich ändernden Rundfunkbestimmungen, die der FCC-Vorsitzende Brendan Carr im Januar vorgelegt hatte, so Time. Colbert drückte seine Frustration aus und sagte: "Uns wurde von den Anwälten unseres Netzwerks unmissverständlich gesagt... dass wir ihn nicht in der Sendung haben können." Er fügte hinzu: "Dann wurde mir in gewisser Weise gesagt, dass ich ihn nicht nur nicht haben kann, sondern auch nicht erwähnen darf, dass ich ihn nicht habe, und weil mein Netzwerk eindeutig nicht möchte, dass wir darüber reden, lasst uns darüber reden."
CBS veröffentlichte später eine Erklärung zu der Situation, die Colbert zufolge "ohne jemals mit mir zu sprechen" erfolgte, so Variety. Colbert erklärte auch: "Ich möchte wirklich keine gegnerische Beziehung zu dem Netzwerk."
Diese Ereignisse entfalten sich vor dem Hintergrund sich verändernder politischer Dynamiken. Laut mehreren aktuellen Umfragen ist Trumps Unterstützung unter jungen Menschen deutlich gesunken, wie von Time berichtet. Bei der Präsidentschaftswahl 2024 erhielt Trump 39 % der Stimmenanteile unter den 18-29-Jährigen, so Daten des Pew Research Center. Eine von The Economist/YouGov vom 6. bis 9. Februar durchgeführte Umfrage zeigte jedoch, dass Trumps Zustimmung bei der Generation Z auf den niedrigsten Stand seiner zweiten Amtszeit sank, so Time.
Die Situation um Colbert und CBS unterstreicht den potenziellen Einfluss der Trump-Administration auf die Medien, wie von Vox angemerkt. Der Vorfall ist ein weiteres Beispiel für die Auswirkungen der Trump-Administration auf die Late-Night-TV-Sendungen.
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