CBS blockierte Stephen Colbert daran, den demokratischen Senatskandidaten aus Texas, James Talarico, zu interviewen, angeblich aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Federal Communications Commission (FCC) und deren Durchsetzung der "Equal-Time"-Regel, so Colbert selbst. Der Moderator der "Late Show" enthüllte das Verbot in seiner Sendung am Montagabend und löste damit eine Diskussion über Medienbeschränkungen und politischen Einfluss aus.
Colbert erklärte, dass ihm CBS-Anwälte direkt mitgeteilt hätten, dass Talarico nicht in der Sendung auftreten dürfe. Darüber hinaus wurde er angewiesen, die Absage nicht zu erwähnen, was den Wunsch des Senders unterstreicht, das Thema zu vermeiden. Der Vorfall verdeutlicht die potenziellen Auswirkungen von Regulierungsbehörden wie der FCC auf Medieninhalte, insbesondere während Wahlperioden.
Die Situation ergab sich aus der potenziellen Durchsetzung der "Equal-Time"-Regel durch die FCC, die Rundfunkanstalten vorschreibt, Kandidaten gleiche Möglichkeiten für Auftritte im Fernsehen zu bieten. Diese Regel soll Fairness gewährleisten und verhindern, dass Medien bestimmte Kandidaten bevorzugen. Die Entscheidung des Senders deutet auf einen vorsichtigen Ansatz hin, um mögliche Verstöße oder eine Prüfung durch die FCC zu vermeiden.
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