Mark Zuckerberg, CEO von Meta Platforms, sagte am Mittwoch in einem Gerichtssaal in Los Angeles aus und verteidigte sein Unternehmen gegen Vorwürfe, dass seine Social-Media-Plattformen, darunter Instagram, darauf ausgelegt seien, süchtig zu machen und Kindern zu schaden. Der wegweisende Prozess, an dem auch YouTube beteiligt ist, dreht sich um Klagen einer Klägerin namens "KGM", die behauptet, dass die frühe Nutzung sozialer Medien zu Sucht und psychischen Problemen geführt habe.
Der Prozess begann Ende Januar, wobei Zuckerberg von KGMs Anwalt, Mark Lanier, zu Metas Richtlinien befragt wurde. Laut CBS News umfasste der Schwerpunkt der Befragung Metas Nutzer unter 13 Jahren und die Bemühungen des Unternehmens, das Engagement zu steigern. BBC Technology berichtete, dass Zuckerbergs Auftritt sein erstes Erscheinen vor einer Jury nach Jahren der Kritik an Meta markierte, dem auch Facebook und WhatsApp gehören. Metas Anwälte argumentierten, dass KGMs Probleme von anderen Faktoren in ihrem Leben herrührten, nicht von der Nutzung von Instagram.
Der Fall unterstreicht die wachsende Besorgnis über die Auswirkungen sozialer Medien auf junge Nutzer. KGM, jetzt 20 Jahre alt, behauptet laut CBS News, dass die Empfehlungsalgorithmen und unendlichen Scroll-Funktionen der Plattformen darauf ausgelegt seien, süchtig zu machen. Der Prozess wird genau beobachtet, da er erhebliche Auswirkungen auf die Technologiebranche haben könnte.
In anderen Nachrichten gab die US-Regierung eine Sanktion gegen den nicaraguanischen Gefängnisdirektor Roberto Clemente Guevara Gómez wegen angeblicher Menschenrechtsverletzungen bekannt. Senator Marco Rubio erklärte auf X, dass die Sanktion für Guevara Gómez' Beteiligung an "schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen" verhängt wurde. Die US-Botschaft in Nicaragua gab die Sanktion ebenfalls bekannt und forderte Rechenschaft für die von der Murillo-Ortega-Diktatur begangenen Verbrechen und forderte die Freilassung zu Unrecht inhaftierter politischer Gefangener, so Fox News.
Darüber hinaus kritisierte FCC-Vorsitzender Brendan Carr die Medien dafür, eine "Ente" rund um Stephen Colberts Interview mit dem texanischen Demokraten James Talarico zu fördern, so Fox News. Colbert hatte CBS beschuldigt, das Interview blockiert zu haben, doch CBS bestritt die Behauptung.
Schließlich verbot die britische Werbeaufsichtsbehörde eine Werbung für Call of Duty: Black Ops 7, weil sie sexuelle Gewalt verharmloste. Der Werbespot, in dem ein Mann aufgefordert wurde, sich bei einer Sicherheitskontrolle am Flughafen auszuziehen, wurde von den Zuschauern als "unverantwortlich und anstößig" empfunden, so BBC Technology.
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