Etsy hat die Secondhand-Kleidungs-App Depop für 1,2 Milliarden US-Dollar in einem reinen Bargeschäft an eBay verkauft, so mehrere Quellen, darunter BBC Technology und TechCrunch. Der am Mittwoch angekündigte Verkauf erfolgt fast fünf Jahre nachdem Etsy Depop für 1,6 Milliarden US-Dollar übernommen hatte. eBay hofft, dass die Akquisition dem Online-Auktionshaus helfen wird, eine jüngere Zielgruppe innerhalb der expandierenden Re-Commerce-Landschaft zu erreichen.
Depop, eine Plattform, die bei Käufern der Generation Z und Millennials beliebt ist, wurde in Großbritannien gegründet und hat ein signifikantes Wachstum verzeichnet. Im Jahr 2025 generierte die App laut TechCrunch einen Bruttowarenumsatz von etwa 1 Milliarde US-Dollar. Das Unternehmen verzeichnete in den USA ein Wachstum von fast 60 % gegenüber dem Vorjahr. Zum 31. Dezember 2025 hatte Depop sieben Millionen aktive Käufer, von denen fast 90 % jünger als 34 Jahre waren, und über drei Millionen aktive Verkäufer.
Etsy gab bekannt, dass der Deal es dem Unternehmen ermöglichen würde, sich auf seinen eigenen Marktplatz zu konzentrieren, so TechCrunch. Der Verkauf spiegelt die wachsende Popularität von Apps wider, die den Kauf und Verkauf von gebrauchter Kleidung und Schuhen erleichtern, da junge Verbraucher nachhaltige und kostengünstige Alternativen zu traditionellen Einzelhändlern suchen, wie von BBC Business festgestellt wurde. Der Deal wird voraussichtlich bald abgeschlossen sein, so BBC Technology.
In anderen Nachrichten gab SeatGeek eine neue Integration mit Spotify bekannt, die Spotify-Nutzern ein nahtloses Ticketkauf-Erlebnis bietet. Wenn Spotify-Nutzer die Seite eines Künstlers oder bevorstehende Tourdaten durchsuchen, sehen sie Ticket-Links, die von SeatGeek für Konzerte an teilnehmenden Veranstaltungsorten bereitgestellt werden, was einen optimierten Kaufprozess ermöglicht, so TechCrunch. Die Integration ist derzeit für eine ausgewählte Gruppe von Veranstaltungsorten verfügbar, an denen SeatGeek als primärer Ticketverkäufer fungiert, darunter 15 große US-Veranstaltungspartner.
Darüber hinaus hat das dezentrale soziale Netzwerk Bluesky laut TechCrunch neue Technologie von einem Startup namens Germ Network integriert, um eine Ende-zu-Ende-verschlüsselte Nachrichtenübermittlung in die Bluesky-App zu bringen. Dieser Schritt macht Germ DM zum ersten privaten Messenger, der nativ innerhalb der Bluesky-App gestartet werden kann. Germ veröffentlicht auch neue Richtlinien, die es anderen Apps, die auf dem zugrunde liegenden AT-Protokoll basieren, das Bluesky antreibt, ermöglichen würden, dasselbe zu tun.
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