Die Trump-Regierung griff ein, um ein stillzulegendes Kohlekraftwerk in Colorado offen zu halten. Energieminister Chris Wright erließ die Anordnung am Dienstag. Block 1 des Kraftwerks Craig, dessen Stilllegung für dieses Jahr geplant war, muss weiterhin verfügbar sein. Das Energieministerium führte einen potenziellen Energienotstand an.
Die Anordnung widerspricht der Public Utilities Commission von Colorado. Diese hatte festgestellt, dass der Block für die Netzstabilität nicht notwendig ist. Das Kraftwerk muss keine Energie erzeugen, sondern lediglich in Bereitschaft stehen.
Die Entscheidung löst eine Debatte über die Energiepolitik aus. Kritiker stellen die Abhängigkeit der Regierung von Kohle in Frage. Befürworter betonen die Netzstabilität.
Kohlekraftwerke stehen zunehmend unter dem Druck, geschlossen zu werden. Erneuerbare Energiequellen werden immer wettbewerbsfähiger. Auch Umweltauflagen spielen eine Rolle.
Die Zukunft des Kraftwerks bleibt ungewiss. Rechtliche Auseinandersetzungen sind möglich. Die Dauer der Anordnung ist unklar. Die verbleibenden zwei Blöcke des Kraftwerks Craig sollen weiterhin im Jahr 2028 stillgelegt werden.
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