US-Grenzbeamte dürfen die elektronischen Geräte von Reisenden ohne Durchsuchungsbefehl durchsuchen. Die Durchsuchungen sind gemäß einer Ausnahme von den Schutzbestimmungen des vierten Zusatzartikels zur Verfassung rechtmäßig. Die Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) führte im Geschäftsjahr 2025 55.318 Durchsuchungen elektronischer Geräte durch. Diese Zahl entspricht etwa 0,01 Prozent der 420 Millionen Reisenden, die in die USA ein- oder ausreisten.
Die CBP verteidigt die Durchsuchungen als entscheidend für die nationale Sicherheit. Die Durchsuchungen zielen darauf ab, digitale Schmuggelware und terrorismusbezogene Inhalte aufzudecken. Sie suchen auch nach Informationen, die für die Zulässigkeit von Besuchern relevant sind. Ein kürzlicher Vorfall mit einem französischen Wissenschaftler löste Kontroversen aus. Der Wissenschaftler wurde abgewiesen, nachdem sein Telefon durchsucht worden war. Französische Behörden behaupteten, die Entscheidung sei politisch motiviert gewesen. US-Beamte wiesen politischen Einfluss zurück.
Die CBP verteidigt ihre Politik. Jessica Turner, eine Sprecherin der CBP, betonte die Bedeutung dieser Durchsuchungen. Reisende sollten sich dieser Richtlinie bewusst sein, wenn sie in die USA ein- oder ausreisen. Die Debatte über Datenschutzrechte versus nationale Sicherheit geht weiter. Weitere rechtliche Anfechtungen der Richtlinie sind möglich.
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