Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften im Iran wurden zwei Menschen getötet. Die Todesfälle ereigneten sich in Lordegan, einer Stadt im Südwesten des Iran. Die Proteste dauern seit Sonntag an, also seit fünf Tagen.
Auslöser der Unruhen waren die steigenden Lebenshaltungskosten und der Währungsverfall im Land. Sowohl die Nachrichtenagentur Fars als auch die Menschenrechtsgruppe Hengaw bestätigten die Todesfälle. Videos in den sozialen Medien zeigten, wie am Donnerstag Autos während der Zusammenstöße in Brand gesteckt wurden. Proteste fanden auch in Teheran und Marvdasht statt.
Die unmittelbare Folge sind erhöhte Spannungen und anhaltende Unruhen im ganzen Iran. Viele Demonstranten fordern ein Ende der Herrschaft des Obersten Führers. Einige fordern sogar eine Rückkehr zur Monarchie.
Die Proteste begannen als Reaktion auf die wirtschaftliche Notlage. Die iranische Währung ist zusammengebrochen, was zu Preiserhöhungen geführt hat. Dies hat zu weit verbreiteter Unzufriedenheit geführt.
Die Situation ist weiterhin unübersichtlich. Es werden weitere Proteste erwartet. Die Reaktion der Regierung wird in den kommenden Tagen entscheidend sein.
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