Mit dem neuen Jahr steigen die Energierechnungen für Millionen Haushalte in England, Schottland und Wales, nachdem die Energiepreisobergrenze von Ofgem leicht angehoben wurde. Die Preise für Kunden mit variablen Tarifen steigen ab sofort um 0,2 %, was laut Ofgem einer jährlichen Steigerung von 3 % für einen Haushalt mit einem typischen Gas- und Stromverbrauch entspricht.
Die Energiepreisobergrenze der Regulierungsbehörde legt den Höchstpreis für jede Einheit Gas und Strom für Kunden mit variablen Tarifen fest, nicht die Gesamtrechnung. Wer also mehr Energie verbraucht, zahlt auch mehr. Ofgem veranschaulicht die Obergrenze anhand eines Haushalts mit einem "typischen" Verbrauch von 11.500 kWh Gas und 2.700 kWh Strom pro Jahr, wobei eine einzige Rechnung für Gas und Strom per Lastschrift beglichen wird. Dieser Haushalt würde einen Anstieg seiner Jahresrechnung um 3 von 1.755 auf 1.758 erleben.
Aktivisten haben Bedenken geäußert, dass die Rechnungsempfänger einem weiteren Winter mit hohen Energiepreisen entgegensehen, wobei der jüngste Anstieg mit der kältesten Jahreszeit zusammenfällt. Kevin Peachey, Korrespondent für Lebenshaltungskosten, merkte an, dass der Anstieg, wenn auch gering, die finanzielle Belastung der Haushalte in den Wintermonaten noch verstärkt.
Es wird jedoch erwartet, dass die im Haushaltsplan angekündigten Änderungen ab April zu einem Rückgang der Energiekosten führen werden. Die Einzelheiten dieser Änderungen wurden nicht genannt, aber es wird erwartet, dass sie den Verbrauchern in den kommenden Monaten eine gewisse Entlastung bringen werden.
Der Energieverbrauch ist von Haushalt zu Haushalt sehr unterschiedlich, was bedeutet, dass sich die Preisobergrenze unterschiedlich auswirken wird. Faktoren wie die Größe des Hauses, die Isolierung und die Heizgewohnheiten spielen alle eine Rolle bei der Bestimmung des Energieverbrauchs.
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