Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro erklärte am Donnerstag seine Bereitschaft, mit den Vereinigten Staaten Gespräche über Drogenhandel und Öl zu führen, inmitten des zunehmenden Drucks aus Washington. Laut Reuters kündigte Maduro in einem Interview mit dem venezolanischen Staatsfernsehen seine Gesprächsbereitschaft an, "wo immer sie wollen und wann immer sie wollen".
Maduros Erklärung erfolgt nach wochenlangem eskalierendem Druck durch die US-Regierung, einschließlich verstärkter militärischer Aktivitäten gegen mutmaßliche Drogen schmuggelnde Schiffe in der Karibik und im östlichen Pazifik. US-Streitkräfte haben in den letzten drei Monaten Schiffe angegriffen, die im Verdacht stehen, Drogen durch die Karibik und den östlichen Pazifik zu schmuggeln, so die BBC.
Während er den Wunsch nach Gesprächen äußerte, wich Maduro einer Frage nach einem angeblichen US-Angriff auf eine Dockanlage in Venezuela aus, der angeblich von der CIA durchgeführt wurde. Laut The Guardian bekräftigte Maduro seine Überzeugung, dass die USA einen Regierungswechsel in Venezuela erzwingen und Zugang zu den umfangreichen Ölreserven des Landes erhalten wollen.
Gestützt auf mehrere Nachrichtenquellen hat Maduro seine Offenheit für einen Dialog mit den USA in Bezug auf Drogenhandel, Öl und Migration inmitten des eskalierenden Drucks und der jüngsten US-Militäraktionen gegen mutmaßliche Drogen schmuggelnde Schiffe in der Karibik und im östlichen Pazifik zum Ausdruck gebracht, einschließlich eines angeblichen CIA-Drohnenangriffs innerhalb Venezuelas. Während die USA ihre Bemühungen zur Bekämpfung des Drogenzustroms verstärkt und sogar eine Belohnung für Maduros Ergreifung ausgesetzt haben, bestätigte oder dementierte Maduro den gemeldeten Angriff weder, noch verneinte er ihn, was darauf hindeutet, dass er später besprochen werden könnte.
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