Marc Metrick ist am Freitag als Chief Executive von Saks Global zurückgetreten, nachdem die Luxuskaufhausgruppe eine Kreditzahlung versäumt hat und über Gläubigerschutz nachdenkt. Richard Baker, der Executive Chairman von Saks Global und der Architekt hinter der Einzelhandelsgruppe, hat laut einer Firmenerklärung die Rolle des Chief Executive übernommen.
Saks Global hat am Dienstag eine Zinszahlung auf seine Schulden versäumt und prüft seine Optionen, einschließlich eines möglichen Insolvenzantrags, so eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle. Die Schuldenlast des Unternehmens hat sich nach der Übernahme der Neiman Marcus Group im Jahr 2024 für 2,7 Milliarden Dollar deutlich erhöht. Seit dem Abschluss der Transaktion hat Saks Schwierigkeiten, die Umsätze wiederzubeleben.
Im Oktober revidierte der Einzelhändler seine Gesamtjahresprognose nach unten und meldete für das am 2. August endende Quartal einen Umsatzrückgang von mehr als 13 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Der Zusammenschluss zielte darauf ab, ein Luxuseinzelhandelsunternehmen zu schaffen, das Kosteneinsparungen und Synergien generiert.
Ein Vertreter von Saks lehnte eine Stellungnahme zu den Entwicklungen ab. Die aktuelle finanzielle Situation des Unternehmens wirft Fragen nach der Tragfähigkeit seiner Geschäftsstrategie und seiner Fähigkeit, im sich entwickelnden Luxuseinzelhandelsmarkt zu bestehen, auf. Die Ernennung von Richard Baker zum CEO signalisiert eine mögliche Strategieänderung, während das Unternehmen seine finanziellen Herausforderungen bewältigt. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, da Saks Global seine nächsten Schritte festlegt und daran arbeitet, seinen Schuldenverpflichtungen nachzukommen.
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