Die Anzahl der zum Kauf verfügbaren Smart Rings zur Gesundheitsüberwachung ist seit Oktober 2023 gesunken, nachdem ein Patentstreit zwischen Oura und seinen Konkurrenten RingConn und Ultrahuman stattgefunden hat. Die U.S. International Trade Commission entschied im August zugunsten von Oura und stellte fest, dass RingConn und Ultrahuman Ouras Patent für einen Smart Ring zur Erfassung von Gesundheits- und Fitnessstatistiken verletzten.
Infolge der Entscheidung wurde RingConn und Ultrahuman die Einfuhr neuer Ringe in die Vereinigten Staaten untersagt. Die Klage stellte eine erhebliche Herausforderung für beide Oura-Konkurrenten dar, insbesondere für Ultrahuman, das geplant hatte, seine in den USA ansässige Produktionsstätte zu erweitern, um die wachsende Marktnachfrage zu decken und neue US-Zölle zu umgehen. Ultrahuman unterscheidet sich von Oura dadurch, dass keine Abonnementgebühr anfällt, während Oura-Nutzer 6 US-Dollar pro Monat zahlen, um auf den vollen Funktionsumfang ihrer Ringe zuzugreifen.
Bhuvan Srinivasan, Chief Business Officer von Ultrahuman, äußerte sich zu den nächsten Schritten des Unternehmens als Reaktion auf das US-Marktverbot. Die genauen Details dieser Schritte wurden nicht bekannt gegeben. Die ursprüngliche ITC-Entscheidung und das anschließende Importverbot haben die Wettbewerbslandschaft des Smart-Ring-Marktes verändert und die Verfügbarkeit verschiedener Produktoptionen für Verbraucher beeinträchtigt. Die langfristigen Auswirkungen auf Marktanteile und Preise bleiben abzuwarten.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment