Irans Außenminister bezeichnete Präsident Trumps Warnung vor einer Intervention in die iranischen Proteste als "rücksichtslos und gefährlich". Abbas Araghchis Erklärung folgte auf Trumps Social-Media-Post vom Freitag, in dem er eine US-Intervention versprach, falls friedliche Demonstranten getötet würden. Die Proteste, die durch wirtschaftliche Not ausgelöst wurden, haben Berichten zufolge in der vergangenen Woche zu mindestens acht Todesfällen geführt.
Trump erklärte, die USA seien "geladen und bereit", ohne jedoch konkrete Maßnahmen zu nennen. Araghchi antwortete, dass die iranischen Streitkräfte vorbereitet seien. Die USA hatten zuvor Angriffe auf iranische Nuklearstandorte durchgeführt, was einen Vergeltungsschlag auf einen US-Stützpunkt in Katar zur Folge hatte.
Die iranische Regierung betrachtet Trumps Äußerungen als eine Eskalation der Spannungen inmitten anhaltender innerstaatlicher Unruhen. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Situation aufmerksam und ist besorgt über eine mögliche regionale Instabilität.
Der Iran ist mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten konfrontiert, die durch internationale Sanktionen noch verschärft werden. Die Proteste spiegeln die tief sitzende Frustration über den Umgang der Regierung mit der Wirtschaft wider.
Die Situation bleibt angespannt. Weitere Erklärungen sowohl der USA als auch des Iran werden erwartet. Die internationale Gemeinschaft mahnt zur Zurückhaltung, um eine weitere Eskalation zu verhindern.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment