Die US-Zölle unter Präsident Trump bissen nicht so hart, wie erwartet. Eine neue Studie von Harvard und der University of Chicago enthüllt, warum. Die angekündigten Zölle waren deutlich höher als das, was Importeure tatsächlich zahlten.
Die diese Woche veröffentlichte Studie analysierte die staatlichen Zolleinnahmen und Importwerte. Sie ergab einen tatsächlichen Zollsatz von 14,1 Prozent Ende September. Dies ist etwa die Hälfte des Satzes, den die Trump-Regierung Anfang April angekündigt hatte.
Ausnahmen für bestimmte Länder und Branchen spielten eine Rolle. Einige Sätze wurden gesenkt, bevor die Waren die USA erreichten. Auch die Umgehung trug zu dem niedrigeren effektiven Satz bei. Unternehmen hatten dennoch zu kämpfen, und die Preise stiegen. Einige Unternehmen schlossen sogar.
Präsident Trump erhöhte die Importsteuern im vergangenen Jahr auf ein Niveau, das seit einem Jahrhundert nicht mehr erreicht wurde. Ziel war es, die heimische Industrie zu schützen und die amerikanische Produktion zu fördern.
Die Ergebnisse deuten auf die Notwendigkeit transparenterer und durchsetzbarer Handelspolitiken hin. Zukünftige Forschung wird sich wahrscheinlich mit den langfristigen wirtschaftlichen Folgen dieser Diskrepanzen befassen.
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