In einer heute veröffentlichten Korrektur hat Nature einen Fehler in der Originalveröffentlichung des Artikels "Rewiring an olfactory circuit by altering cell-surface combinatorial code" behoben, der am 19. November 2025 online erschien. Die Korrektur betrifft Abbildung 1h des Originalartikels, in der festgestellt wurde, dass die unteren drei Panels in der klg-RNAi-Spalte Duplikate von Bildern aus Abbildung 1c waren.
Die Zeitschrift hat sowohl die HTML- als auch die PDF-Version des Artikels aktualisiert, um die korrigierte Abbildung 1h widerzuspiegeln. Der Fehler ist zwar scheinbar geringfügig, aber im Kontext der wissenschaftlichen Forschung von Bedeutung, wo eine genaue Darstellung von Daten von größter Wichtigkeit ist. Die Studie, die von Cheng Lyu, Zhuoran Li, Chuanyun Xu, Jordan Kalai und Liqun Luo von der Abteilung für Biologie der Stanford University und dem Howard Hughes Medical Institute verfasst wurde, untersucht, wie die Manipulation von Zelloberflächenproteinen neuronale Schaltkreise im olfaktorischen System umleiten kann. Diese Art von Forschung hat potenziell Auswirkungen auf das Verständnis der Gehirnentwicklung und möglicherweise auf die Behandlung neurologischer Erkrankungen.
Laut Nature stellt die Korrektur die Integrität der veröffentlichten Ergebnisse sicher. In dem Originalartikel wurde detailliert beschrieben, wie Forscher den kombinatorischen Code von Zelloberflächenproteinen veränderten, um einen olfaktorischen Schaltkreis effektiv neu zu verdrahten. Dies umfasste komplizierte Experimente und detaillierte Bildgebung, wodurch die Genauigkeit jeder Abbildung für die Interpretation der Ergebnisse entscheidend ist. Das olfaktorische System, das für unseren Geruchssinn verantwortlich ist, dient als Modell für das Verständnis, wie neuronale Schaltkreise gebildet und verändert werden. Die Auswirkungen dieser Forschung gehen über den Bereich des Geruchssinns hinaus und könnten Strategien für die neuronale Reparatur und Regeneration beeinflussen.
Die Autoren, die der Stanford University angehören, haben sich noch nicht zu der Korrektur geäußert. Liqun Luo, der korrespondierende Autor, kann für weitere Anfragen kontaktiert werden. Der Bereich der neuronalen Schaltkreisforschung wird sowohl von der wissenschaftlichen Gemeinschaft als auch von der breiten Öffentlichkeit aufmerksam verfolgt, da er das Potenzial hat, neue Behandlungen für neurologische Erkrankungen zu erschließen und unser Verständnis des Gehirns zu verbessern. Diese Korrektur unterstreicht die Bedeutung einer rigorosen Peer-Review und des Engagements für Genauigkeit in der wissenschaftlichen Publikation.
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