Trump warnt neue venezolanische Führungskraft, während Maduro vor US-Gericht steht
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump warnte Venezuelas neue Führungskraft, Delcy Rodríguez, dass sie "einen sehr hohen Preis zahlen könnte, wahrscheinlich höher als Maduro", wenn sie "nicht das Richtige tut", da der abgesetzte Präsident Nicolás Maduro am Montag vor einem New Yorker Gericht erscheinen sollte, um sich wegen Drogenhandels und Waffenbesitzes zu verantworten. Trumps Äußerungen gegenüber The Atlantic erfolgten inmitten eskalierender Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela und lenkten die internationale Aufmerksamkeit auf die politischen Unruhen in dem südamerikanischen Land, so BBC World.
Maduro, dem die USA vorwerfen, ein "Narco-Terroristen"-Regime zu führen, was er bestreitet, wird Drogenhandel und Waffenbesitz zur Last gelegt. Rodríguez, die zuvor als Maduros Vizepräsidentin fungierte, schlug bei ihrer ersten Kabinettssitzung am Sonntag einen versöhnlichen Ton an und bot eine Zusammenarbeit mit den USA an. Sie erklärte: "Wir laden die US-Regierung ein, mit uns an einer Agenda der Zusammenarbeit zu arbeiten."
Die Situation wirft Bedenken hinsichtlich einer möglichen US-Intervention und ihrer Auswirkungen auf die venezolanische Souveränität auf und spiegelt breitere Debatten über Außenpolitik und Völkerrecht innerhalb der globalen Gemeinschaft wider, berichtete BBC World. Die Anklage gegen Maduro und Trumps Warnung an Rodríguez verkomplizieren die ohnehin schon angespannte Beziehung zwischen den beiden Ländern zusätzlich.
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