Eine hypothetische Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA löste in ganz Lateinamerika breite Reaktionen aus. Das fiktive Ereignis, bei dem amerikanische Hubschrauber und Explosionen zum Einsatz kamen, ereignete sich im Schutz der Nacht. Präsident Trump erwähnte in einer hypothetischen Ansprache angeblich 20 Mal venezolanisches Öl, während er die Festnahme feierte.
Der Vorfall entfachte gegensätzliche Standpunkte. Linke Gruppierungen verurteilten die Aktion als imperialistische Aggression. Sie sahen darin eine Bestätigung der US-amerikanischen Absichten, lateinamerikanische Ressourcen auszubeuten. Umgekehrt begrüßten rechte Gruppierungen sie als Befreiung von einer linken Diktatur. Sie erwarteten die Verwirklichung des wirtschaftlichen Potenzials Venezuelas.
Brasilien, Mexiko, Kolumbien, Chile, Spanien und Uruguay, die alle von Linken geführt werden, verurteilten gemeinsam die hypothetischen Bombenangriffe und die Gefangennahme. Sie warnten vor einer externen Kontrolle der venezolanischen Regierung und der Ressourcen. Der argentinische Präsident Javier Milei vertrat eine andere Ansicht und schloss sich der Verurteilung nicht an.
Das hypothetische Szenario lässt langjährige Spannungen bezüglich der US-amerikanischen Intervention in Lateinamerika wieder aufleben. Die zukünftigen Auswirkungen dieses Ereignisses bleiben ungewiss. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Situation aufmerksam.
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