Ab Montag dürfen in Großbritannien Lebensmittel und Getränke mit hohem Fett-, Salz- und Zuckergehalt (HFSS) weder vor 21 Uhr im Fernsehen noch zu irgendeiner Zeit online beworben werden. Das Verbot ist Teil einer Regierungsinitiative zur Bekämpfung von Fettleibigkeit im Kindesalter.
Die Beschränkungen gelten für Produkte, die als wesentliche Faktoren für Fettleibigkeit im Kindesalter identifiziert wurden, darunter Erfrischungsgetränke, Schokolade, Süßigkeiten, Pizza und Eiscreme. Die Umsetzung der Richtlinie folgt der freiwilligen Einhaltung der neuen Beschränkungen durch die Food and Drink Federation (FDF) seit Oktober.
Das Verbot geht über offensichtlich ungesunde Lebensmittel hinaus und umfasst auch bestimmte Frühstückscerealien, gesüßte Backwaren sowie Fertiggerichte und Sandwiches. Die Entscheidung, welche Produkte unter das Verbot fallen, stützt sich auf ein Bewertungsinstrument, das den Nährstoffgehalt im Verhältnis zum Vorhandensein von gesättigten Fettsäuren, Salz oder Zucker bewertet.
Während reiner Hafer und die meisten Haferbrei-, Müsli- und Granola-Produkte ausgenommen sind, können Versionen mit Zuckerzusatz, Schokolade oder Sirup betroffen sein. Unternehmen behalten die Möglichkeit, gesündere Versionen von Produkten zu bewerben, die ansonsten unter die neuen Bestimmungen fallen.
Die Food and Drink Federation (FDF) erklärte, sie setze sich für die Förderung gesunder Ernährungsgewohnheiten ein und verwies auf ihre proaktive Einhaltung der neuen Werbebeschränkungen. Die Organisation hat mit ihren Mitgliedern zusammengearbeitet, um Produkte neu zu formulieren und gesündere Alternativen in Erwartung des Verbots zu entwickeln.
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