Laut der syrischen staatlichen Nachrichtenagentur SANA befindet sich eine syrische Delegation unter der Leitung von Außenminister Asaad al-Shaibani und des Chefs des Allgemeinen Geheimdienstes, Hussein al-Salameh, derzeit in Paris für eine neue Verhandlungsrunde mit israelischen Beamten. Die Gespräche werden von den Vereinigten Staaten koordiniert und vermittelt.
Eine Regierungsquelle erklärte am Montag gegenüber SANA, dass die Wiederaufnahme der Verhandlungen Syriens feste Entschlossenheit zur Rückforderung seiner nationalen Rechte demonstriert, die es als nicht verhandelbar betrachtet. Die spezifischen Rechte wurden nicht näher erläutert.
Diese Verhandlungen finden vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen und territorialer Streitigkeiten statt. Seit dem Sturz von Baschar al-Assad hat Israel seine Besetzung syrischen Territoriums über die Golanhöhen hinaus ausgeweitet, eine Region, die es 1967 besetzt hat, und hat Berichten zufolge zahlreiche Razzien und Bombardierungen in Südsyrien durchgeführt.
Seit Monaten führen israelische Streitkräfte Berichten zufolge fast täglich Einfälle in Südsyrien durch, insbesondere im Gouvernement Quneitra. Diese Einfälle beinhalten angeblich Verhaftungen, die Errichtung von Kontrollpunkten und Planierraupenarbeiten, Maßnahmen, die öffentliche Wut und Unruhen innerhalb Syriens geschürt haben.
Die Regierungsquelle teilte SANA mit, dass sich die Gespräche hauptsächlich auf die Bewältigung dieser Einfälle und die umfassendere Frage der israelischen Besetzung syrischen Territoriums konzentrieren. Die israelische Regierung hat noch keine offizielle Erklärung zu den Einzelheiten der Verhandlungen abgegeben.
Die Vereinigten Staaten haben als Vermittler die Hoffnung geäußert, dass diese Gespräche zu einer Deeskalation der Spannungen und einem Weg zu einer dauerhaften Lösung führen werden. Einzelheiten zur Dauer der Verhandlungen oder zu potenziellen zukünftigen Treffen wurden nicht bekannt gegeben.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment