Angriff vom 6. Januar: Bodycams von Beamten bieten rohe, neue Perspektive
Zwei Polizeibeamte erlebten den Angriff auf das Kapitol vom 6. Januar erneut, indem sie sich in einer heute veröffentlichten NPR-Untersuchung ihre eigenen Bodycam-Aufnahmen ansahen. Die Beamten Michael Fanone und Daniel Hodges, die beide bei dem Angriff im Jahr 2021 verletzt wurden, überprüften die Aufnahmen mit dem NPR-Korrespondenten Tom Dreisbach. Das Filmmaterial dokumentiert die intensive Gewalt, der sie in einem Tunnel ausgesetzt waren, in dem die Polizei deutlich in der Unterzahl war.
Die Beamten wurden von Randalierern angegriffen, die mit verschiedenen Waffen, darunter Fahnenstangen und Elektroschockpistolen, bewaffnet waren. Die Ereignisse spielten sich ab, als ein Mob von Anhängern von Präsident Trump versuchte, in das Kapitol einzudringen. Die NPR-Untersuchung ist Teil einer größeren Anstrengung, historische Aufzeichnungen des 6. Januar zu archivieren und zu bewahren.
Fanone und Hodges äußerten, dass Massenbegnadigungen von Randalierern des 6. Januar ihr Trauma verstärkt hätten. Beide Beamte haben Morddrohungen und Anschuldigungen erhalten, "Krisenschauspieler" zu sein. Das Bodycam-Material soll einen unverfälschten Bericht über ihre Erfahrungen liefern.
Über 140 Polizeibeamte wurden bei der Verteidigung des Kapitols am 6. Januar 2021 verletzt. Viele leiden weiterhin unter physischen und psychischen Folgen. Das NPR-Archiv wird weiterhin Materialien im Zusammenhang mit dem Angriff veröffentlichen.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment