Luminar wirft seinem Gründer, Austin Russell, vor, eine Vorladung in seinem Chapter-11-Insolvenzverfahren zu umgehen. Das Lidar-Unternehmen behauptet, Russell weiche Anfragen nach Informationen aus, die benötigt werden, um mögliche rechtliche Schritte gegen ihn zu prüfen. Der Dringlichkeitsantrag wurde am Wochenende eingereicht.
Luminar versucht seit Russells Rücktritt im Mai, firmeneigene Geräte von ihm zurückzuerlangen. Sechs Computer wurden wiedergefunden, aber das Unternehmen sucht weiterhin Russells Firmenhandy und eine Kopie seines persönlichen Handys. Luminars Anwälte behaupten, Russell habe sie während der Feiertage über seinen Aufenthaltsort in die Irre geführt. Sie beantragen die Erlaubnis des Gerichts, Russell per Post oder E-Mail zu benachrichtigen.
Der Streit dreht sich um den Datenschutz. Russell behauptet, er wolle Zusicherungen, dass persönliche Daten auf seinen Geräten geschützt werden. Luminar lehnte es ab, spezifische Zusicherungen zu geben, und verwies auf gerichtlich festgelegte Datenverarbeitungsprozesse.
Luminar, ein Hersteller von Lidar-Sensoren für autonome Fahrzeuge, meldete Ende Dezember Insolvenz an. Die Lidar-Technologie verwendet Laser, um 3D-Karten der Umgebung zu erstellen. Diese Technologie ist entscheidend für selbstfahrende Autos und fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (ADAS).
Das Gericht wird nun Luminars Antrag auf alternative Zustellmethoden prüfen. Der Ausgang könnte die Fähigkeit von Luminar, mögliche rechtliche Schritte gegen seinen Gründer zu verfolgen, erheblich beeinflussen.
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