Südkoreanischer Präsident Lee Jae Myung strebt bei Treffen mit Xi Jinping Neuausrichtung der Beziehungen zu China an
Peking – Der südkoreanische Präsident Lee Jae Myung traf sich am Montag in Peking mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, um die angespannten Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu verbessern und eine "neue Phase" der Zusammenarbeit einzuleiten, wie BBC World News berichtete. Im Mittelpunkt des Treffens, des ersten Besuchs eines südkoreanischen Staatsoberhaupts seit 2019, standen regionale Sicherheit, wirtschaftliche Beziehungen und die Aufhebung des inoffiziellen Verbots der koreanischen Popkultur durch Peking.
Der viertägige Besuch von Präsident Lee in China erfolgt nach einer Phase angespannter Beziehungen unter seinem Vorgänger Yoon Suk Yeol, der China kritisiert hatte, wie BBC World News berichtete. Lee soll sich am Dienstag auch mit dem chinesischen Premierminister Li Qiang und dem Parlamentspräsidenten Zhao Leji treffen.
Der Gipfel findet inmitten regionaler Spannungen statt, insbesondere zwischen China und Japan über den Status von Taiwan, wie BBC World News feststellte. Dies bringt Südkorea in eine heikle Lage, da es sein Bündnis mit den Vereinigten Staaten und seine erhebliche wirtschaftliche Abhängigkeit von China in Einklang bringen muss. Laut BBC World News zielt Lee darauf ab, diese komplexe Situation zu meistern, indem er die wirtschaftlichen Beziehungen zu China stärkt und gleichzeitig Sicherheitsbedenken anspricht.
Während des Treffens mit Xi Jinping wurde Präsident Lee dabei beobachtet, wie er ein Selfie mit dem chinesischen Staatschef machte, was den Wunsch nach wärmeren Beziehungen signalisiert. Der Besuch unterstreicht Lees Bemühungen, die Beziehungen neu zu gestalten und angesichts der anhaltenden regionalen Komplexität wirtschaftliche Zusicherungen von China zu erhalten.
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