Anlässlich des bevorstehenden fünften Jahrestags des Angriffs auf das Kapitol am 6. Januar 2021 ist die offizielle Gedenktafel zur Ehrung der Strafverfolgungsbeamten, die das Kapitol an diesem Tag verteidigten, nicht wie gesetzlich vorgeschrieben öffentlich ausgestellt. Der Verbleib der Tafel ist öffentlich nicht bekannt, obwohl vermutet wird, dass sie eingelagert ist.
Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, ein Republikaner aus Louisiana, hat die Tafel noch nicht offiziell enthüllt. Der Architekt des Kapitols, die Behörde, die für die Beschaffung und Ausstellung der Tafel zuständig ist, nannte laufende Bundesgerichtsverfahren als einen Faktor. Das Justizministerium der Trump-Regierung strebt die Abweisung einer Klage von Polizeibeamten an, die die Ausstellung der Tafel wie vorgesehen fordern.
Die Tafel wurde geschaffen, um an die Bemühungen der Strafverfolgungsbehörden während des Kapitolaufstands vom 6. Januar zu erinnern. Das gesetzliche Mandat, das ihre Ausstellung vorschreibt, zielte darauf ab, den Dienst und die Opfer der Beamten während der Ereignisse dieses Tages formell anzuerkennen. Die fehlende Ausstellung der Tafel hat Kritik aus einigen Kreisen hervorgerufen, wobei Bedenken hinsichtlich der Ehrung der Beamten geäußert wurden, die das Kapitol verteidigten.
Die von den Polizeibeamten eingereichte Klage zielt darauf ab, den Architekten des Kapitols zu zwingen, seiner gesetzlichen Verpflichtung zur Ausstellung der Tafel nachzukommen. Der Antrag des Justizministeriums auf Abweisung der Klage fügt der Situation eine weitere Komplexität hinzu.
Der Architekt des Kapitols hat keinen konkreten Zeitplan für die mögliche Ausstellung der Tafel genannt und verwies auf das laufende Gerichtsverfahren. Die Situation bleibt ungelöst, da sich der fünfte Jahrestag des Angriffs vom 6. Januar nähert.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment