Jimmy Kimmel kritisierte Donald Trump am Montag dafür, angeblich die Kennedy Center Honors-Fernsehübertragung mit den niedrigsten Einschaltquoten in der Geschichte moderiert zu haben, und bezog sich dabei auf eine frühere Behauptung Trumps, er würde zurücktreten, falls ein solches Ereignis eintreten sollte. Kimmel machte die Bemerkungen während seines ersten Monologs des Jahres 2026 in "Jimmy Kimmel Live!", nachdem er aus der Winterpause zurückgekehrt war.
Kimmel erklärte: "Nachdem er damit geprahlt hatte, was für ein großartiger Moderator er sei und wie viel besser er sei als ich und wie riesig seine Einschaltquoten sein würden, moderierte Trump die Kennedy Center Honors-Fernsehübertragung mit den niedrigsten Einschaltquoten aller Zeiten." Der Komiker nannte keine genauen Einschaltquoten oder eine Quelle für Trumps angebliche Zusage, zurückzutreten.
Die Kennedy Center Honors sind eine jährliche Veranstaltung, bei der Einzelpersonen für ihre lebenslangen Beiträge zur amerikanischen darstellenden Kunst geehrt werden. Die Fernsehübertragung der Veranstaltung zieht in der Regel ein großes Publikum an, obwohl die Zuschauerzahlen je nach den Geehrten und der allgemeinen Fernsehlandschaft schwanken können.
Die Kritik von Kimmel kommt inmitten laufender Diskussionen über die Rolle der künstlichen Intelligenz in Medien und Unterhaltung. KI wird zunehmend eingesetzt, um Publikumsdaten zu analysieren und Zuschauertrends vorherzusagen. Diese KI-Systeme verwenden Algorithmen für maschinelles Lernen, um riesige Datenmengen zu verarbeiten, darunter historische Einschaltquoten, Social-Media-Interaktionen und demografische Informationen, um den potenziellen Erfolg von Fernsehprogrammen und -veranstaltungen vorherzusagen.
Der Einsatz von KI zur Vorhersage von Fernseheinschaltquoten wirft Fragen über die Zukunft der Inhaltserstellung und -verteilung auf. Einige Branchenexperten glauben, dass KI zu gezielteren und personalisierteren Inhalten führen könnte, was möglicherweise die Zuschauerzahlen und das Engagement erhöht. Andere befürchten, dass eine übermäßige Abhängigkeit von KI die Kreativität ersticken und zu einer Homogenisierung der Inhalte führen könnte, da die Sender Programme priorisieren, von denen aufgrund historischer Daten eine gute Leistung erwartet wird.
Entwicklungen in der KI-gestützten Inhaltsanalyse wirken sich auch darauf aus, wie Late-Night-Shows wie "Jimmy Kimmel Live!" ihren Erfolg messen. KI-Tools können jetzt die Stimmung von Social-Media-Posts in Bezug auf die Show analysieren und so Echtzeit-Feedback darüber geben, welche Witze und Segmente bei den Zuschauern am besten ankommen. Diese Daten können dann verwendet werden, um die Inhalte der Show zu verfeinern und ihre Gesamtleistung zu verbessern.
Bis Dienstag haben weder Trump noch Vertreter des Kennedy Centers öffentlich auf Kimmels Bemerkungen reagiert. Die Einschaltquoten für die Kennedy Center Honors-Fernsehübertragung wurden nicht unabhängig überprüft.
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