Die vorgeschlagene Änderung zielt darauf ab, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten zu reduzieren, mit dem Ziel, in den nächsten zehn Jahren insgesamt 65 Todesfälle oder schwere Verletzungen weniger zu verzeichnen, und eine Reduzierung um 70 bei Kindern unter 16 Jahren. Regierungsstatistiken zeigen, dass im Jahr 2024 etwa ein Fünftel aller Todesfälle oder schweren Verletzungen, die durch Autounfälle verursacht wurden, einen jungen, frischgebackenen Führerscheinbesitzer betrafen.
Das Verkehrsministerium (Department for Transport, DfT) ist der Ansicht, dass eine obligatorische Lernphase es Fahranfängern ermöglichen würde, mehr Erfahrung zu sammeln und wichtige Fahrfähigkeiten zu entwickeln, einschließlich des Fahrens unter verschiedenen Bedingungen. Die Konsultation wird prüfen, ob die Mindestlernzeit drei oder sechs Monate betragen soll. Dieser Zeitraum würde sowohl formelle Fahrstunden mit Fahrlehrern als auch informelle Übungen mit Eltern oder Erziehungsberechtigten umfassen.
Das DfT wird um Rückmeldungen zur vorgeschlagenen Länge der obligatorischen Wartezeit bitten und dabei die potenziellen Auswirkungen auf Fahranfänger und die Fahrschulbranche berücksichtigen. Die Konsultation wird auch untersuchen, wie die Regel durchgesetzt und wie Ausnahmen, falls vorhanden, gehandhabt würden.
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