Fünf Jahre nach dem Sturm auf das Kapitol am 6. Januar kam es heute bei einem Marsch in Washington zu einer Schlägerei. Dutzende Anhänger des Angriffs versammelten sich, um zu protestieren, darunter auch begnadigte Randalierer. Der Vorfall ereignete sich, als ein Gegendemonstrant Reden mit einem Megaphon störte.
Der Gegendemonstrant nannte die Demonstranten "Verräter". Ein Teilnehmer versuchte, das Megaphon zu entreißen. Die Polizei fesselte und verhaftete daraufhin den Gegendemonstranten. Der Marsch markierte den fünften Jahrestag des Aufstands vom 6. Januar.
Enrique Tarrio, der ehemalige Anführer der Proud Boys, sprach vor dem Marsch auf einer Kundgebung. Tarrio, der wegen seiner Rolle bei dem Angriff verurteilt und später begnadigt wurde, erklärte, der Marsch diene dem Protest gegen den Tod von Ashli Babbitt. Babbitt wurde während des Aufruhrs am 6. Januar von der Kapitolpolizei getötet.
Der Angriff vom 6. Januar war ein gewaltsamer Versuch, die Präsidentschaftswahlen 2020 zu kippen. Anhänger des damaligen Präsidenten Trump stürmten das Kapitol. Sie wollten die Zertifizierung der Wahlstimmen verhindern.
Im Laufe des Tages werden weitere Demonstrationen erwartet. Die Polizeipräsenz in der Gegend ist weiterhin hoch. Die Untersuchung der Schlägerei ist noch im Gange.
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