Der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, wies die Erklärung des Ministeriums für Innere Sicherheit (DHS) zu einer tödlichen Schießerei in Minneapolis heute zurück. Eine 37-jährige Frau starb während einer ICE-Razzia. DHS-Ministerin Kristi Noem erklärte, Bundesbeamte hätten in Notwehr gehandelt.
Walz widersprach dieser Behauptung und verwies auf Video-Beweismaterial von Augenzeugen. Er erklärte, das Video zeige, wie das SUV des Opfers sich von ICE-Beamten entfernte. Ein Beamter habe dann seine Waffe abgefeuert, als das Fahrzeug vorbeifuhr. Walz versprach eine gründliche staatliche Untersuchung, um Rechenschaftspflicht zu gewährleisten.
Die Schießerei löste sofortige Empörung aus. Kritiker werfen dem DHS vor, den Vorfall falsch darzustellen. Der Vorfall wirft Fragen über den Einsatz von Gewalt bei der Durchsetzung von Einwanderungsbestimmungen auf.
ICE führt Razzien durch, um Personen festzunehmen, die gegen Einwanderungsgesetze verstoßen. Diese Operationen stehen oft wegen ihrer Methoden und Auswirkungen in der Kritik.
Die staatliche Untersuchung ist nun im Gange. Es wird erwartet, dass die Bundesbehörden kooperieren werden. Die Ergebnisse werden wahrscheinlich die laufende Debatte über Taktiken zur Durchsetzung von Einwanderungsbestimmungen beeinflussen.
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