Chen Zhi, der in China geborene Gründer der Prince Group, wurde nach seiner Verhaftung in Kambodscha nach China ausgeliefert. Ihm wird vorgeworfen, ein milliardenschweres Online-Betrugsnetzwerk betrieben zu haben. Die Verhaftung und Auslieferung erfolgten kürzlich in Phnom Penh, Kambodscha.
Chen Zhi soll Zwangsarbeitslager in Kambodscha geleitet haben. Verschleppte Arbeiter wurden Berichten zufolge unter gefängnisähnlichen Bedingungen festgehalten. US-Staatsanwälte klagten Chen wegen Betrugs und Geldwäsche an.
Nach der US-Anklage und den Sanktionen aus Washington und London im Oktober nahmen Behörden in Europa, den USA und Asien die Prince Holding Group ins Visier. Es folgten Vermögensbeschlagnahmungen. Die Prince Group, ein multinationaler Mischkonzern, soll als Fassade für eine bedeutende transnationale kriminelle Organisation gedient haben.
Die Prince Group wurde von Chen Zhi gegründet. Die Aktivitäten des Unternehmens werden nun intensiv geprüft.
Weitere Ermittlungen und Gerichtsverfahren werden in China erwartet. Das Ausmaß des mutmaßlichen Betrugsnetzwerks wird noch aufgedeckt.
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