USA konfisziert russischen Öltanker im Atlantik und verschärft Spannungen mit Moskau
Die US-Küstenwache hat einen russischen Öltanker unter russischer Flagge, die Marinera, nach einer zweiwöchigen Verfolgungsjagd im Atlantik beschlagnahmt, wie das US European Command am Mittwoch bekannt gab. Die Beschlagnahmung, die auf der Grundlage eines Haftbefehls eines US-Bundesgerichts erfolgte, ereignete sich nach Angaben mehrerer Nachrichtenquellen in internationalen Gewässern zwischen Island und Großbritannien. Die USA behaupteten, die Maßnahme sei auf angebliche Verstöße gegen Sanktionen zurückzuführen, ein Schritt, der die geopolitischen Spannungen mit Moskau, das Berichten zufolge ein U-Boot in das Gebiet entsandt hat, eskaliert hat.
Die riskante Operation wirft Bedenken hinsichtlich der maritimen Strafverfolgung, der globalen Energiesicherheit und des Potenzials für eine weitere Konfrontation zwischen den USA und Russland auf. Das Entern der Marinera durch die US-Küstenwache beendet eine dramatische zweiwöchige Verfolgungsjagd, so das US European Command.
Die Beschlagnahmung unterstreicht die eskalierende wirtschaftliche und politische Konfrontation zwischen dem Westen und Russland und wirft Bedenken hinsichtlich der maritimen Sicherheit und der internationalen Beziehungen in der Region auf. Der Vorfall hat angesichts des Berichts über den Einsatz eines U-Boots zum Schutz des Schiffes einen potenziellen Gegenangriff aus Moskau ausgelöst.
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