GTMfund wettet darauf, dass Vertrieb, und nicht nur das Produkt, der Schlüssel zum Erfolg für KI-gesteuerte Startups im heutigen, sich schnell entwickelnden Markt ist. Die Risikokapitalgesellschaft ist der Ansicht, dass die traditionelle Go-to-Market-Strategie veraltet und für die aktuelle Landschaft nicht mehr ausreichend ist.
GTMfund operiert unter der These, dass Vertrieb der ultimative Wettbewerbsvorteil im Zeitalter der KI ist. Sie raten ihren Portfoliounternehmen, Vertriebsstrategien zu priorisieren, anstatt sich ausschließlich auf die Produktdifferenzierung zu konzentrieren. Laut Paul Irving, Partner und COO bei GTMfund, betont das Unternehmen, dass die Wege zum Aufbau einer erfolgreichen Umsatzmaschine heute vielfältiger und unternehmensspezifischer sind als je zuvor.
Die Perspektive des Unternehmens basiert auf der Beobachtung, dass die Softwareentwicklung zunehmend rationalisiert wurde, was zu einer Flut neuer Produkte geführt hat. Viele gut finanzierte Startups haben jedoch Schwierigkeiten, Fuß zu fassen, obwohl sie starke Produkte haben. GTMfund führt dies auf eine übermäßige Betonung der Produktentwicklung auf Kosten von Vertriebsexzellenz zurück.
Das traditionelle Go-to-Market-Playbook, das für Enterprise SaaS entwickelt wurde, beinhaltet oft einen standardisierten Ansatz für die Einstellung und Skalierung. GTMfund argumentiert, dass dieser Ansatz im aktuellen Umfeld, in dem die Innovationszyklen deutlich verkürzt sind, ineffektiv ist. Was einst Jahre dauerte, kann heute in Monaten erreicht werden, was schnelle und anpassungsfähige Vertriebsstrategien unerlässlich macht.
Mit Blick auf die Zukunft geht GTMfund davon aus, dass der Vertrieb weiterhin ein entscheidender Faktor für den Erfolg von KI-gesteuerten Startups sein wird. Das Unternehmen plant, seine Portfoliounternehmen weiterhin bei der Entwicklung maßgeschneiderter Go-to-Market-Strategien zu unterstützen, die den Vertrieb als wichtiges Unterscheidungsmerkmal priorisieren.
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