Auf den Philippinen ist am Donnerstag in Cebu City eine Mülldeponie eingestürzt, wobei eine Person getötet und Dutzende verschüttet wurden. Bei dem Unglück auf der Binaliw-Mülldeponie wurden mehr als 30 Menschen vermisst, von denen viele vermutlich Müllarbeiter sind. Rettungskräfte brachten 12 verletzte Arbeiter, die aus den Trümmern geborgen wurden, ins Krankenhaus.
Der Einsturz ereignete sich auf der in Privatbesitz befindlichen Binaliw-Mülldeponie. Die Behörden entsandten etwa 300 Einsatzkräfte von Regierungsbehörden und zivilen Gruppen zum Unglücksort. Bagger, Krankenwagen und Feuerwehrautos unterstützen die Such- und Bergungsarbeiten.
Der Bürgermeister von Cebu City sagte gegenüber ABS-CBN, dass das Erreichen von Überlebenden aufgrund der Gefahr weiterer Einstürze eine Herausforderung darstelle. Joel Garganera, Stadtrat von Cebu City, führte den Einsturz auf potenziell schlechte Abfallwirtschaftspraktiken zurück. Die genaue Ursache des Vorfalls wird noch untersucht.
Mülldeponieeinstürze können durch Faktoren wie instabile Hänge, unzureichende Entwässerung und unsachgemäße Abfallverdichtungstechniken verursacht werden. Diese Vorfälle verdeutlichen die Notwendigkeit robuster Abfallwirtschaftsprotokolle und der Instandhaltung der Infrastruktur.
Die Such- und Bergungsarbeiten zur Lokalisierung der verbleibenden vermissten Personen sind im Gange. Die Behörden werden wahrscheinlich die Ursache des Einsturzes untersuchen, um zukünftige Vorfälle zu verhindern und die betrieblichen Verfahren der Mülldeponie zu bewerten.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment