US-Militär beschlagnahmt im Rahmen laufender Bemühungen zur Unterbindung von Aktivitäten, die es als sanktionsbrechende Aktivitäten im Zusammenhang mit Venezuela bezeichnet, innerhalb weniger Wochen einen fünften Öltanker. Die Operation im Morgengrauen am Freitag zielte laut dem U.S. Southern Command auf den Öltanker Olina in der Karibik in der Nähe von Trinidad ab.
Die Abfangaktion wurde von U.S. Marines und Marinesoldaten durchgeführt, die vom Flugzeugträger USS Gerald R. Ford aus starteten, so Beamte. Von dem US-Militär veröffentlichtes Videomaterial zeigt, wie Personal auf dem Deck der Olina landet, um das Schiff zu sichern.
Das U.S. Southern Command erklärte, die Operation sende eine klare Botschaft: "Es gibt keinen sicheren Hafen für Kriminelle." Die USA haben ihre militärische Präsenz in der Karibik in den letzten Monaten verstärkt, und diese jüngste Beschlagnahmung ist getrennt von früheren Operationen gegen mutmaßliche Drogenboote vor der venezolanischen Küste, die im Herbst begannen.
Die US-Regierung argumentiert, dass diese Maßnahmen notwendig sind, um Sanktionen gegen die venezolanische Regierung durchzusetzen und den illegalen Ölhandel zu verhindern. Diese Sanktionen zielen darauf ab, die venezolanische Regierung unter Druck zu setzen, freie und faire Wahlen abzuhalten und die Menschenrechte zu respektieren.
Kritiker der US-Politik argumentieren, dass die Sanktionen dem venezolanischen Volk schaden und die Wirtschaftskrise des Landes verschärfen. Sie argumentieren, dass die USA diplomatische Lösungen verfolgen sollten, anstatt auf militärische Gewalt zurückzugreifen. Die venezolanische Regierung hat die Beschlagnahmungen als Akte der Piraterie und Verstöße gegen das Völkerrecht verurteilt.
Die langfristigen Auswirkungen dieser Beschlagnahmungen auf die venezolanische Ölindustrie und ihre Beziehungen zu den USA bleiben abzuwarten. Die USA beobachten weiterhin die maritime Aktivität in der Region und haben ihre Bereitschaft signalisiert, weitere Maßnahmen gegen Schiffe zu ergreifen, die im Verdacht stehen, Sanktionen zu verletzen.
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