Meta hat Verträge mit drei Nuklearunternehmen abgeschlossen, um seine Rechenzentren mit Strom zu versorgen und sichert sich damit über 6 Gigawatt Leistung. Die Vereinbarungen umfassen Partnerschaften mit den SMR-Startups Oklo und TerraPower sowie den Bezug von Kapazitäten von Vistra, einem großen Nuklearbetreiber. Dieser Schritt unterstreicht die wachsende Nachfrage nach zuverlässiger Stromversorgung rund um die Uhr, um die KI-Entwicklung voranzutreiben.
Die heute bekannt gegebenen Verträge von Meta folgen einer im Dezember veröffentlichten Ausschreibung. Oklo und TerraPower werden jeweils mehrere kleine modulare Reaktoren bauen. Vistra wird Strom aus seinen bestehenden Kernkraftwerken liefern. Die Verträge zielen darauf ab, eine stabile Energiequelle für die wachsende Rechenzentrumsinfrastruktur von Meta bereitzustellen.
Die Vereinbarungen signalisieren einen deutlichen Aufschwung für die Nuklearindustrie, insbesondere für SMR-Startups. Das Engagement von Meta könnte den SMR-Ansatz der Massenproduktion zur Kostensenkung bestätigen. Auch bestehende Kernkraftwerke profitieren von der gestiegenen Nachfrage nach Grundlaststrom.
Technologieunternehmen wenden sich zunehmend der Kernenergie zu, um ihren Strombedarf zu decken. Kernenergie bietet eine konsistente Alternative zu intermittierenden erneuerbaren Energiequellen. SMRs versprechen eine skalierbare und potenziell kostengünstigere Lösung.
Die Branche wird die Bauarbeiten von Oklo und TerraPower genau beobachten. Der Erfolg dieser Projekte könnte die Zukunft der Stromversorgung von Rechenzentren neu gestalten. Metas Investition markiert einen entscheidenden Moment für die SMR-Technologie.
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