Heimatschutzministerin Kristi Noem gab bekannt, dass Hunderte zusätzliche Bundesbeamte nach Minneapolis entsandt werden, nachdem Proteste durch die tödliche Schießerei auf eine Frau durch einen Beamten der U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) ausgelöst wurden. Noem erklärte auf Fox News Sunday Morning Futures, dass der Einsatz darauf abzielt, die Sicherheit von ICE- und Grenzschutzpersonal zu gewährleisten, das in der Stadt tätig ist.
Die Proteste brachen aus, nachdem Renée Nicole Good am 7. Januar bei einer Auseinandersetzung mit einem ICE-Beamten erschossen wurde, die von Beamten als Konfrontation beschrieben wurde. Tausende Demonstranten marschierten am Samstag zum Ort der Schießerei und brachten ihre Empörung über den Vorfall und die Einwanderungspolitik der Trump-Regierung zum Ausdruck.
Die Umstände von Goods Tod werden derzeit untersucht, was eine nationale Debatte über die Rechtfertigung des tödlichen Waffengebrauchs des Beamten anheizt. Einzelheiten der Konfrontation, die zu der Schießerei führte, sind weiterhin umstritten.
Noem sprach auch eine Warnung an Personen aus, die möglicherweise die Operationen der Bundesstrafverfolgungsbehörden behindern könnten. "Wenn sie unsere Operationen behindern, ist das ein Verbrechen, und wir werden sie für diese Konsequenzen zur Rechenschaft ziehen", sagte sie und wiederholte damit ähnliche Aussagen anderer hochrangiger Regierungsbeamter.
Der Einsatz zusätzlicher Bundesbeamter und die Warnungen vor der Behinderung der Strafverfolgung unterstreichen die eskalierenden Spannungen im Zusammenhang mit der Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen in Minneapolis. Die Situation ist noch nicht abgeschlossen, und weitere Einzelheiten werden erwartet, da die Ermittlungen zu der Schießerei andauern und die Bundespräsenz in der Stadt zunimmt.
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