Berichten zufolge indoktrinieren Schulen in der besetzten Ukraine Kinder mit russischer nationalistischer Ideologie. Russische Soldaten zwingen Kinder zurück in Schulen, die einen pro-russischen Lehrplan unterrichten. Dazu gehören das obligatorische Anhören der russischen Nationalhymne, Propaganda-Dokumentarfilme und Patriotismus-Unterricht. Ksenia, eine 15-Jährige aus der Südukraine, wurde nach der Verhaftung ihres Stiefvaters zur Teilnahme gezwungen. Bildungsexperten und Menschenrechtsgruppen schlagen Alarm. Sie sagen, das von Moskau auferlegte Bildungssystem ziele darauf ab, die ukrainische Identität auszulöschen. Diese Russifizierung dauert bereits seit fast vier Jahren an. Die New York Times interviewte ein Dutzend Kinder und Eltern, die diese Praktiken bestätigten. Die internationale Gemeinschaft hat Russlands Vorgehen in der besetzten Ukraine scharf verurteilt. Weitere Untersuchungen und Beobachtungen durch internationale Organisationen werden erwartet.
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