Eryn Schultz, eine ehemalige Vorgesetzte bei H-E-B-Supermärkten, verließ ihre Position, nachdem sie Mängel im 401(k)-Plan des Unternehmens festgestellt hatte, darunter eine komplexe Matching-Formel, unzureichende Schulungsmaterialien in spanischer Sprache und hohe Gebühren für Investmentfonds. Schultz, die einen Master of Business Administration besaß, beobachtete diese Probleme während ihrer Arbeit mit Stundenlohnempfängern in und um Houston vor etwa 10 Jahren.
Schultz stellte fest, dass die Komplexität des 401(k)-Matching-Systems von H-E-B es einigen Stundenlohnempfängern erschwerte, die Vorteile vollständig zu verstehen. Sie bemängelte auch das Fehlen von Schulungsmaterialien auf Spanisch, der Hauptsprache vieler Mitarbeiter des Unternehmens. Ihre Analyse der Investmentfonds des Plans ergab, was sie als erhöhte Gebühren ansah, die sich auf die Gesamtrendite der Teilnehmer auswirkten.
H-E-B, eine in Texas ansässige Supermarktkette mit über 165.000 Mitarbeitern, bietet einen 401(k)-Plan als Teil ihres Leistungspakets für Mitarbeiter an. Schultz brachte ihre Bedenken bei den Entscheidungsträgern innerhalb des Unternehmens vor, die für den Altersvorsorgeplan verantwortlich sind. Sie hatte jedoch das Gefühl, dass ihren Bedenken nicht ausreichend Rechnung getragen wurde.
Nach etwa einem Jahr in einer Führungsposition im Einzelhandel, in der sie für verderbliche Waren zuständig war, beschloss Schultz, H-E-B zu verlassen. Sie nannte die anstrengenden Arbeitszeiten im Einzelhandel und ihre Frustration über den 401(k)-Plan als mitwirkende Faktoren für ihren Weggang. Die genauen Details der Matching-Formel und der Gebührenstruktur der Investmentfonds wurden nicht offengelegt. Das Unternehmen hat keine Stellungnahme zu den Bedenken von Schultz oder zu späteren Änderungen am 401(k)-Plan veröffentlicht.
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